Ich muss schon wieder mosern …

Direkt am Meer mit phantastischem Blick über den Hafen …

… DIESMAL ÜBER DÄMLICHE TRIPADVISOR-KOMMENTARE! Was die für einen Unsinn verzapft haben über die „Blue Bar“ in Portocolom, ist kaum auszuhalten. Zu teuer, mieser Service usw. Ich glaube kein Wort mehr bei diesen Reiseportalen und rate dringend dazu, dasselbe zu tun. Es mag ja sein, dass 1 der Gast und 2 die Bedienung zufällig gemeinsam keinen guten Tag hatten und der Kontakt schief lief. Aber sowas reicht nicht zu einem so negativen Urteil, vor allem, weil man ja nicht weiß, aus welcher Kiste der Kritiker angereist war. Fakt ist: Ja, die „Blue Bar“ ist nicht billig, aber dafür sind die Portionen ungewöhnlich üppig (Achtung: Eine Portion Pimientos del padron reicht für zwei!). Und perfekt ist die „Blue Bar“ tatsächlich nicht (wer ist das schon?). Mir ist die Musik ein paar Phon zu laut, Gäste, die schnell mal im Meer waren und ihre nassen Klamotten zum Trocknen auf die Geländer hängen, müssen auch nicht sein, und die Mineralwasserflaschen (San Pellegrino) sind die kleinsten, die ich weltweit je gesehen habe. Aber sonst? Am 3. Juli 2021, 13:30 Uhr, zu Dritt – perfekt!

Man sagt ja, wg. Corona sei alles teurer geworden …

BEI MIETWAGEN STIMMTE DAS SOOO NICHT, da haben nur die jede Notlage ausnützenden Aasgeier unverschämt hingelangt, die seriösen Firmen forder(te)n weiterhin ihre seriösen Preise! Meine Freunde zahlen z. B. zwischen 23 und 25 Euro für einen Wagen pro Tag – wie immer. Aber der „Wassermann“ stellt eine neue Rechnung: 57 statt 50 Euro für 10 000 Liter. Ich denke, dass ist bei der galoppierenden Wasserknappheit auf der Insel und der fast durchgehend regenlosen Hitze in Ordnung. Fünf Jahre hat er (meiner heißt Miguel und kommt aus Son Macia) seinen Preis stabil gehalten, vorher hat seine Ladung Agua Potable 45 Euro gekostet. Was, wenn ich das richtig erinnere, immer noch billiger ist als das Wasser aus der Leitung, das zudem nicht so ohne weiteres trinkbar ist oder angeblich sein soll. Auf dem Foto ist übrigens sichtbar, wie Miguel mit seinem dicken gelben Schlauch eine schöne alte Zisterne füllt …

Da hab‘ ich mal zwei Fragen …

DIE STELLTEN SICH MIR, als ich dieses alte Auto auf einem Müllplatz sah: 1 Was macht die Müllabfuhr in so einem Fall von Schrott? Und 2 Was passiert mit dem Besitzer des Wracks, wenn man ihn findet? Die Karre, ein VW, ist ziemlich ausgeschlachtet und hat keine Kennzeichen mehr. Wahrscheinlich hat man auch ein paar Nummern weggefeilt. So fühlte sich einer sicher, seinen ollen Wagen neben den Müll-Containern abzustellen (woraus ich schließe, dass er zu dem Zeitpunkt noch einen funktionierenden Motor hatte). Jetzt warte ich täglich erst mal darauf, dass einer die Felgen samt Pneus abmontiert. Bei aller Impertinenz: Interessanter Fall eines pedantischen Umweltsünders, der seinen Abfall am scheinbar korrekten Ort völlig illegal entsorgt …

Wieder mal eine grosse Auktion!

SIE FINDET AM SONNTAG, 12. SEPTEMBER, IN PALMA STATT. Gerade wurde um Einlieferungen gebeten: 7./8. Juli, 12-14.30 Uhr und 18-20.30 Uhr. Das Fatale daran ist, dass da zwar professionelle Schätzer sitzen, man aber nur hinbringen kann, was sich bequem auf zwei Armen tragen lässt. Man würde ja gerne eine gotische Truhe oder ein Ahnherren-Porträt vorzeigen, aber als ich anrief, bekam ich dazu leider keine Auskunft. Das ist also ein typisches Datum für den überflüssigen Familienschmuck oder die Restbestände an Elfenbein- schnitzereien. Wohl dem, der hat! Dennoch: Die letzte Versteigerung von internationaler Bedeutung hat Christie’s am 24./25. Mai 1999 im Castillo de Bendinat veranstaltet, mit 818 Losen und einem Katalog mit 416 Seiten, der mittlerweile zur Kostbarkeit geworden ist. Damals verkauften vor allem Adelshäuser Pretiosen, ich bin gespannt, was bei Anne d’Ormesson los sein wird. Kontakt: 636/22 90 13 oder dormessonanne@gmail.com.

Gibt’s tatsächlich Flüchtlinge nach Deutschland?

ICH GEB’S ZU: ICH WÄR‘ DA NICHT DRAUFGEKOMMEN! Aber dann sah ich zwei Anzeigen, eine mit dem fürchterlichen Titel „Für alle, die zurück in die Heimat wollen …“. Denen wird Rundum-Hilfe angeboten, damit sie ihre Bleibe auf der Insel möglichst schnell loswerden. Die zweite Anzeige richtete sich an Betrogene: Ein sich als durchschlagskräftig anbietender Inkasso-Zeitgenosse verspricht, Betrüger zu jagen, die sich mit dem Geld von Mallorca-Residenten nach Deutschland abgesetzt haben: „Sie haben es satt, dass sich Ihre Schuldner mit Ihrem Geld … ein angenehmes Leben machen?“ Hoppla, ich dachte bisher, die Betrüger würden sich mit erschwindeltem Geld von Deutschland nach Mallorca absetzen! Das scheint aber auch umgekehrt zu funktionieren! Doch zurück zu meiner Anfangsfrage zurück: Wieviele Deutsche verlassen die Insel wirklich? Und gibt’s neben „Goodbye Deutschland“ tatsächlich ein statistisch erfassbares „Goodbye Mallorca“? Das wird keiner ausloten können, aber die ersten Menetekel erscheinen an der Wand …

Von wegen „Delta-Variante“ …

MAN SOLLTE JA KEINE WITZ- CHEN MA- CHEN über einen Virus, der Menschen umbringt! Aber manchmal hilft ein wenig Spaß über die Tristesse der Corona-Zeit hinweg und so erlaube ich mir, von meinem Schrecken zu berichten, der mich in zwei Cafés der Insel befiel, nachdem ich zwei Cortado bestellt hatte: Sie wurden in Tässchen mit der Aufschrift „Delta“ serviert! Nun bin ich ja nicht ganz blöd und weiß, dass „Delta“ eine Böhnchen-Marke ist, die den Kaffeehausbesitzern Porzellan als PR liefert, und dass auf den Tässchen „Delta“ steht, war jahrelang belanglos. Aber jetzt, da die so genannte „Indische Variante“ als Todbringer um den Erdball rast, mutet ein derartiges Gefäß doch befremdlich an. „Haben Sie keine anderen Tassen?“, habe ich eine Kellnerin gefragt, aber sie starrte mich so entgeistert an, als hätte ich sie um andere Füße gebeten …

Ich bin mal wieder Eisenbahn gefahren …

So ein Dreckspatz!

… VON MANACOR NACH PALMA UND ZURÜCK, jeweils 58 Minuten, für 9 Euro! Da hätte mich das Benzin mehr gekostet, von der Parkgebühr gar nicht zu reden. Tja, und nun kommt’s: Ich saß im schmutzigsten Zug der Welt, zumindest was meine Erfahrung mit internationalen Eisenbahnen betrifft! Man betrachte sich nur mal das Foto: Ist es nicht eine Schande? Und der Dreckspatz sieht ganz so aus, als könnte man den Mist nicht einfach abspritzen, der scheint sich in die Lackierung gefressen zu haben. Eine Visitenkarte für Mallorcas Schienentransort ist das wirklich nicht – aber, beruhige Dich, Axel: Man sieht die Verdreckung ja nur kurz mal beim Einsteigen! Innen fegt an den Endpunkten eine Putzmamsell durch die Abteile (wobei ich mit „fegen“ nicht ihr Handwerkszeug darstellen möchte, sondern ihre Eile). Es bläst eine angenehme Air Condition, die Sitze sind top in Ordnung, das Infosystem funktioniert reibungslos und neben den Türen sind gut gefüllte Handwaschanlagen angebracht. Und dass der Zug als „Semidirecte“ bezeichnet wird (was den arglosen Touristen ja erschrecken könnte), interessiert nur die Bahnbeamten, für Reisende bedeutet das gar nichts. Fazit: Immer wieder zu diesem Preis – aber beim Einsteigen in den blauen Himmel starren …

Achtung, hier spricht Axel Thorer!

So saß ich in Palma im Studio …

MAN ERLAUBE MIR EIN PAAR ZEILEN EIGEN-PR! Denn ich habe dieser Tage beim Insel-Radio, dieser segensreichen Kommunikation auf Mallorca, neue Folgen meiner nun schon seit über 10 Jahren scheinbar sehr beliebten Kolumne abgeliefert (auf Band). Die werden nun die kommenden Monate vermutlich zweimal am Tag gesendet werden, meist kurz vor 8 und kurz vor 14 Uhr, die Kolumne heißt diesmal „Das Leben geht weiter, Leute!“, bezieht sich auf die blöde Corona-Zeit und steckt voller Tipps zu sehenswerten Menschen, Orten, Ereignissen und Dingen. Meine Beiträge sind mit Absicht nie gelabert lang, sondern prägnant kurz, so um die 2 1/2 bis 3 Minuten – und ich empfehle Papier & Bleistift parat zu haben, denn ich nenne auch Adressen, Telefonnummern und andere nützliche Hinweise. Also, bitte, beim Frühstück und Mittagessen ein bisschen Thorer lauschen …

JETZT JEDEN TAG NEU!

LEUTE, ES IST SOVIEL LOS AUF DER INSEL, da habe ich mich entschlossen, jeden Tag einen neuen Post in meinen Mallorca-Blog zu stellen!!! Er ist also noch interessanter und aktueller als bisher – und ich hoffe nur, dass mir die Informationen nicht ausgehen. Ist aber eher unwahrscheinlich. In dem Fall schon mal Herzlichen Dank an Alle, die mich dauernd wunderbar mit Nachrichten aus allen Ecken versorgen! Also: Täglich so um 9 Uhr gibt’s ab sofort was Neues …

Da muss Corona schuld sein …

So wird der private Flohmarkt angeboten …

… WENN IN EINER WOHNGEGEND VERKAUFSTISCHE FÜR JEDERMANN ANGEBOTEN WERDEN! Ich entdeckte den Aushang an der Schaufensterscheibe eines Supermarktes. Er bedeutet: Jeder kann/konnte auf einem privaten Flohmarkt, den eine Besucher-Finca im Umland veranstaltet/e, einen Platz mieten, an dem er verscherbeln kann, wovon er sich trennen will/muss. An 4 Terminen, jeweils einen von Juni bis September, von 16 bis 20 Uhr. Die Finca liegt günstigerweise in der Nähe von zwei riesigen Urbanisationen, die von Tausenden von meist älteren Ausländern, vor allem Deutschen, bewohnt werden, und bei diesen kann die Seuche mit all ihren Randerscheinungen (z. B. Quarantäne) leicht zu einer Ebbe in der Kasse und einem Überdenken der Lebensumstände geführt haben. Ich bin gespannt, ob das Angebot funktioniert, und auf das, was da so alles auf den Tischen liegt. Ich werde zum nächsten Termin Ende Juli dort erscheinen (ohne etwas zu verkaufen, nur zum Gucken) und später in meinem Blog darüber berichten …