Autor: Axel Thorer

Perscheid ist ein Philosoph!

Das ist der Cartoon …

ER ZEICHNET ÄHNLICHE CARTOONS WIE DER GROSSE GARY LARSON und er beschäftigt sich ab und zu mit Mallorca: Martin Perscheid (*1966). Seine betexteten Zeichnungen zeugen (meistens) von großer Weisheit und eine habe ich mir neben mein Badezimmerfenster gehängt, da man von dort das Meer sieht und sein Cartoon das zum Thema hat. Mit der Legende: „Helmut wartete. Er wusste, irgendwann würde ein Wal stranden. Und dann wäre er der Held.“ Das ist großartig und macht mir jeden Morgen beim Rasieren Spaß. Ich kann das so nachvollziehen, das ist philosophisch nachdenklich und herrlich naiv träumerisch. Es wird Zeit, dass Perscheid einen Sammelband seiner Insel-Cartoons veröffentlicht …

 

 

 

Da wird Wespen-Unsinn verzapft …

Immer wieder diese nutzlose Nachricht …

NICHT NACH IHNEN SCHLAGEN, heißt es – nein, gewähren lassen, und wenn sich die Wespen so richtig schön sicher fühlen, dürfen sie weitere Artgenossen holen und denen geschieht auch nichts. Bis der Tisch voll ist von ihnen und alle Speisen und Getränke besetzt, und der Mensch flüchtet! Soll’s so ausgehen? Ah, die Experten! Wenn man die Wespen haut, behaupten sie, werden sie böse und stechen. Ach, ja? Ich behaupte dagegen: Wenn ein 200 x größeres Wesen die Wespen attackiert, flüchten sie. So wie ich flüchten würde, wenn ein 200 m großer Riese auf mich los ginge. Wespen, die ich im Flug mit der Hand treffe, drehen entsetzt um und kehren nicht zurück. Weil sie nicht verrückt sind. Man muss ihnen zeigen, dass sie unerwünscht sind, und dass jede Attacke für sie tödlich enden kann. Dann kommen die mit den 1000 Hausmütterchentricks (Orangen, Tomaten, Flüssigfallen …), die seit anno dunnemals nichts nützen. Ich dagegen habe gelernt, dass es sich unheimlich schnell unter den Wespen herumspricht, wenn ich ihnen den Krieg erkläre. Also … – ordentlich nach ihnen schlagen, es ist die einzig sichere Methode, die Plage loszuwerden.

Dem RCD Mallorca sei Dank!

Hazard
Messi

Morata

DENN DER AUF- STIEG IN DIE 1. LIGA BEDEUTET: Wir können uns die besten Fußbal- ler der Welt auf der Insel live anschauen – bei den Heim- spielen des Palma-Klubs! Ich nenne nur ein paar Namen der berühmten Spieler: Morata von Atletico Madrid, Hazard, Bale und Kroos von Real Madrid sowie Messi und Griezmann vom FC Barcelona. Das ist ein Geschenk für Fans und zumin- dest die Termine mit den 3 bes- ten Vereinen der Liga sehen für den Rest der Saison so aus:

RCD – Atletico: Mittwoch,  25. September

RCD – Real Madrid: Sonntag, 20. Oktober

RCD – FC Barcelona: Sonntag, 15. März 2020.

Da kommt Freude auf – wenn man die Tickets rechtzeitig bestellt auf der Website des RCD, und zwar möglichst jetzt, denn die Mallorkiner sind auch ganz verrückt nach den Spiele(r)n …

Da irrst Du peinlich, Ursula!

SIE IST PRIVAT EINE REIZENDE PERSON, diese TV-Darstellerin Ursula Karven. Aber als sie Mallorca enttäuscht verließ, nach Jahren auf der eigenen Finca und einigen Liebschaften, da war sie so dämlich, u. a. folgenden Grund anzugeben: Mallorca biete ihr nicht genügend „Kultur“, die wünsche sie sich aber, und deshalb ziehe sie nach Berlin um. Mein Gott, wie peinlich! Auf keinem anderen Fleck auf Erden gibt es mehr anspruchsvolle Veranstaltungen als auf Mallorca – vergleichbar nur mit New York, Paris oder London. Vernissagen, Theaterpremieren, Happenings, Opern, Konzerte, Führungen, Ausstellungen, Eröff- nungen, Messen, Märkte, Kongresse, Shows, Buchvorstellungen, Signierstunden und so weiter und so weiter. Und das auf drei Bühnen: für Ausländer, unter den Einheimischen und an beide gerichtet. Wer be- hauptet, hier gebe es zu wenig Kultur, der hat selbst keine, liebe Ursula – oder ist eben doch einfach nur eine Party-Tussi, die sich kulturell an „Gala“ orientiert …

Na, na, na – „Can Davero“!

… und das die zweite!
Das ist die erste Übertreibung …

DASS DIE KONKURRENZ HART IST, DAS WEISS ICH – und dass die Hoteliers ordentlich auf die Kacke hauen müssen, um Gäste an- und von der Konkurrenz wegzu- locken, verstehe ich. Aber manchmal wird derart über- trieben, dass eigentlich nur der ignoranteste Tourist auf die Behauptungen reinfallen kann. Dabei mag ich den Besitzer von „Can Davero“, er hat in vielen harten Jah- ren ein Schatzkästchen aus seinem Besitz bei Binissa- lem gemacht. Aber ihn „das letzte Paradies der Insel“ zu nennen, ist keck. Und dass man „in 20 – 30 Minuten 150 Strände“ erreichen kann, da muss ich kichern. Lieber Freund, nimm den Fuß vom Gas und biete den Leuten an, 1. was wahr ist, und 2. was sie nur bei Dir bekommen, das reicht für gute Umsätze …

Achtung, „Colon“-Fans …

DIETER SÖGNER HAT SEIT FREITAGABEND, 13. September, eine komplett neue Speisekarte in seinem Restaurant in Portocolom. Ich zeige sie hier, da ich sie mir frühzeitig beschaffen konnte. Ein paar Klassiker sind geblieben (Stammkunden hätten sonst protestiert), aber die Zutaten der meisten Gerichte haben sich geändert, und damit der Gang selbst …

Danke, liebe Freunde, für diesen Erfolg!

THOMAS FITZNER UND ICH haben gestern Abend auf der Kulturfinca Son Baulo in Lloret de Vistalegre unsere heitersten Mallorca-Geschichten  gelesen – und sind immer noch über- wältigt: Neuer Zuhörerrekord, der Saal brechend voll, einige mussten im Tür- rahmen stehend lauschen, und die Lesung dauerte von 19:30 bis 22:30 Uhr, weil wir jeder drei Zugaben vortragen mussten! Einige waren bis aus Santa Ponca gekommen und eine Dame aus Mancor del Valle bat uns, beim nächsten Mal auch eine Geschichte aus ihrem Dorf mitzubringen. Natürlich, tun wir gern und ich denke, wir werden im Frühjahr 2020 wieder bei Will zu erleben sein …

Manchmal bleibt einem die Spucke weg …

… BEI DER DREISTIGKEIT EINIGER LEUTE! Wie diesem tyke, der gleich seine Email-Adresse angibt, damit man auf sein PayPal-Konto überweisen kann. Warum? Man glaubt es kaum: „Für mein privates Ökoprojekt“, das es noch nicht mal gibt, sondern es ist „in Planung“. Erklärt wir nichts in der Kleinstan- zeige einer deutschen Zeitung auf Mallorca, man weiß also nicht, wofür man Geld geben soll, da kann man sich großzügigerweise erkundigen – und zum Schluss ringt sich der Spendensammler ein „Vielen Dank“ ab. Ich sag’s ja immer wieder: Solche schrägen (und meist deutschen) Typen wie auf unserer Insel trifft man sonst nirgendwo …

Schildbürger gibt’s auch auf Mallorca …

Gibt es Leute in Felanitx, die durch Mauern gehen können …? Es sieht so aus …

… WIE MAN AN DIESEM ZEBRASTREIFEN SIEHT. Ich habe ihn in Felanitx vor der Casa de Cultura und gegenüber der Ortskathedrale entdeckt und er lädt die die Benutzer dazu ein, direkt gegen eine Wand zu laufen! Mir erscheint das Gemäuer, das den Zebrastreifen blockiert, keineswegs neu zu sein und davor gibt es auch keinen Gehweg. Was die Streifenpinselei umso rätselhafter macht. Und skurril ist ebenso, finde ich, dass man das Ding nicht weggemalt hat, als endlich klar war, was für ein Unsinn da existiert …

Zugreifen, das ist die Gelegenheit, Ihr Hobby-Winzer!

Dekorative Weinballons …
… und das ist eine Weinpresse

ICH HABE ES NUR DURCH ZUFALL ERFAHREN: Ein Deutscher, der seit etwa 1989 jedes Jahr rund 500 Liter eigenen Rotwein gekel- tert hat, gibt auf, weil ihm mit 83 Jahren die Mühe zuviel wird. Und deshalb verkauft er sein gesamtes Zubehör, sozusagen seine Winzerei, für 500 Euro – ein Schnäppchen! Im Angebot sind ca. 50 Weinballons aus Glas, die Weinpresse, die Trau- benmühle, 5 Weinfässer a 120 Liter, einige Gärpropfen und diverses anderes Zubehör. Da sind nicht nur dekorative Stücke zum Ausschmücken der Finca darunter, sondern  einer, der auch eigenen Wein produzieren möchte, kann mit dieser Ausstattung sofort loslegen. Kontakt: 971 / 16 55 22 – und der Ex-Winzer bittet um hartnäckiges Klingeln …