Bei seinen Bildern kann man irre werden …

Ein typischer Baum …
… sowas gibt’s auch in Farbe …
… und sein Selbstporträt

WEIL MAN NICHT KAPIERT, wie einer das malen kann! Der muss doch wochenlang an seiner Staffelei sitzen, um einen Baum derart detailliert auf die Leinwand zu bringen! Andreu Maimó, Jahrgang 1946, geboren in Cas Concos, der dritte große Künstler aus Felanitx, mit Barceló und Duarte. Einer, der die Kunst beherrscht, einen Baum naturgetreu und doch auf seine individuelle Art darzustellen. Ein wunderlicher Typ, dieser Maimó: Schläft am Tag und malt nachts, hat ein Atelier an der Straße – und stellt jeden Tag herrliche Bilder zum öffentlichen Betrachten in seine Fenster. Schafft es sogar, seine unerklär- lichen Bäume in noch viel unerklärlichere Skulpturen zu verwandeln! Und wenn er sich endlich doch mal aus seinem persönlichen Wald begibt, dann kann er viel mehr: Landschaften und Porträts, Stillleben und Tiere – einfach alles. Ich beneide einen Freund in Cala Murada, der schon vor Jahren begonnen hat, Maimó zu sammeln und nun rund 30 Originale besitzt. Ich werde nächste Woche den Versuch unternehmen, ihn in seinem Atelier zu treffen und einen Baum abzuschwatzen, vielleicht kann ich mir ja eine kleine Zeichnung leisten …

Bei seinen Bildern kann man irre werden …
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