Ämter

… und die Gemeinde mauert!

Hier geht’s ja noch …
… hier wird’s tief …
… und das ist ganz arg!

WAS MAN HIER SIEHT, IST DIE STRASSE, AN DER ICH LEBE! Nicht asphaltiert, 1 km lang, den Berg hoch und in 16 Häusern von 16 Familien bewohnt: 6 Mallorkiner, 5 Deutsche, 3 Schweizer und 1 Französin. Ab und zu ist die Straße kein Camino, sondern ein Torrente. Wenn’s regnet. Und wenn’s dann wieder trocken ist, bleibt ein Bachbett zurück. Das ruiniert selbst Traktoren und schwere Geländewagen. Weil sich bis zu 30 cm tiefe Canyons auftun und tiefe Seen entstehen. Und weil Felsbrocken nach oben geschwemmt werden. Seit Jahren versuchen die Anwohner, die zuständige Stadt Manacor um Abhilfe zu bitten – vergeblich! Das Problem: Nur 16 Anwohner und 9 davon sind Ausländer, die nicht ständig an dieser Straße wohnen. Nun gut, ich sehe das ein: Nach den Unwettern gibt es schlimmer Betroffene. Solange wir noch irgendwie rauf und runter kommen, liegt kein echter Notfall vor. Begriffen! Dennoch: Der Weg ist Gemeindegebiet und auch die 6 Ausländer zahlen Steuern, und das nicht zu knapp! Wir verlangen ja nichts, wir bitten nur (seit Jahren) …

 

 

Wertvoller Tipp: C ist besser als I …

Der Zettel ist schlecht …
… diese Nachricht ist gut!

… IN DEN AMTS- STUBEN UND SOGAR AUF DER POST! Denn C bedeutet, dass man einen vorher telefo- nisch oder schriftlich gebuchten Termin hat und zu einer bestimmten Uhrzeit drankommt. I sind Termine, die man bei Betreten der Büros aus einer Maschine zieht und, wie es mir in Manacor bei der Steuerbehörde passiert wäre, wenn ich nicht auf C umgeschaltet hätte und am nächsten Tag dran warbis zu 2 Stunden war- ten muss, bis man an der Reihe ist. Also Termin vereinbaren (der sogar per SMS mit Nummer aus Handy bestätigt wird, wow!) und Zeit sparen. Guter Tipp, oder?