Anreise

Eurowings? Tiptop …

ICH BIN GESTERN VON PALMA NACH MÜNCHEN GEFLOGENund ich kann nicht einen Klagepunkt nennen! Ich weiß, es gibt ab und zu Beschwerden, aber bei diesem Flug hat alles perfekt geklappt, von der Vorab-Information, bis zum Impf-Hinweis, von der Bordkarte 2 Tage vorher aufs iPhone und der Pünktlichkeitsmeldung, von der Abfertigung bis zum Leben an Bord. Ich bin sogar bequem gesessen (15F), ohne eine breite Reihe (teuer) gebucht zu haben. Fazit: Stand heute würde ich Eurowings immer wieder buchen …

Was wirklich passiert bei der Einreise ..

ICH VERSTEH‘ NICHT, WARUM EINEM KEINER SAGT, wie’s wirklich zugeht! Also: Man steigt maskiert aus dem Flugzeug und marschiert, wie immer, endlose Gänge entlang bis zur Gepäckausgabe. Auf dem Weg wird man vier Mal kontrolliert!!! Hat man den von Spanien verlangen Code auf dem Smartphone und hält das hoch, wird man dreimal nach rechts abgeleitet und durchgewinkt; besitzt man den Code nur gedruckt auf Papier, wird man nach links abgeleitet und steht in einer längeren Schlange. Dann kommt die vierte Kontrolle und die ist heftig: Da scannt einer den Code, man muss Pass oder Personalausweis vorlegen, die Daten im Dokument und auf den Code werden verglichen und erst dann darf man einreisen! Das alles bedingt, dass die Laufbänder im gesamten Flughafen abgestellt sind (sonst könnte man die Schlangen nicht so gut überwachen) und selbst Fußkranke dieser endlosen Hatscherei unterworfen werden. Tja, das ist die Realität … 

Ein bisschen nutzlose Nostalgie …

Der Roman als Taschenbuch

SOWAS IST DOCH AUCH MAL HÜBSCH! Da entdeckte ich einen Prospekt aus dem Jahr 1889, in dem Portocristo und Portocolom (die damals beide zu Manacor gehörten, und Portocolom noch mit -n geschrieben) noch bedeutende Häfen der internationalen Dampfschifffahrt waren. Wöchentlich verkehrten die „Hernestina“ und die „Victoria“ zwischen den beiden Insel-Orten und der südfranzösischen Stadt Sete („Cette“ oder „Seta“ genannt) und legten auf ihrer Route in Palma und Barcelona an. Kurios? Ja, denn keiner weiß das mehr, und Dampfschiffe laufen auf Mallorca heute nur noch Palma und Alcudia an (in Gestalt von Kreuzfahrern, Fähren und Frachtern). Die Verbindung scheint damals jedoch so populär gewesen zu sein, dass der berühmte Schriftsteller Jules Verne seine Helden in „Clovis Dardentor“, dem einzigen seiner Romane, der auf Mallorca spielt, in Sete an Bord gehen lässt für die Fahrt nach Palma! Übrigens ein Buch, das in keiner Finca-Bibliothek fehlen sollte, zudem ist es witzig mit Stichen illustriert …

 

 

Das Auto huckepack …

autotransport-2ES IST EINE ÜBERLEGUNG WERT: Selber auf die Insel fahren oder Wagen bringen lassen. Die Firma Mallorcar transportiert. Es ist allerdings ein Preis- und Mühe-Problem, auch eine Erlebnis-Frage – die zwei oder drei Tage durch Frank- reich und Nordspanien kann man sich sehr unterhaltsam gestalten (wenn man nicht durchbrettern will). Aber das kostet Sprit, Übernachtungen, Essen & Trinken und vor allem die Fähre; sie schlägt allein mit rund 450 Euro zu Buche. Mallorcar verlangt z. B. für einen VW-Golf 900 Euro + 19 % MwSt. Egal, wo und wann das Auto in Deutschland abgeholt wird, in Palma kommt der Transport immer mittwochs an, da muss man dann am Hafen sein. Und so erreicht man Mallorcar: 0049 6151 918 78 26 und dispo@mallorcar.net – und übrigens: Die nehmen auch Boote, Jet-Skis, Motorräder und Bikes mit …

Der Gestank kurz vor/nach dem Flughafen …

ICH DENKE, DASS INZWISCHEN MILLIONEN DIE NASE GERÜMPFT HABEN! Es ist ja auch, als hätte eine Armee von Zyklopen eine Furz-WM veranstaltet. Ich möchte nicht wissen, wie oft sich Leute im Taxi oder im Leihwagen gegenseitig beschuldigt haben, ohne einen Ton zu sagen … – grundlos! Denn der bestialische Gestank auf der Autobahn Ma-19 von Palma nach Llucmajor (bei km 5) oder umgekehrt, nicht weit von der Flughafenausfahrt, entsteht durch ein Umweltverbrechen: Jahrelang haben gewissenlos Unternehmer tonnenweise Müll in einen stillgelegten Steinbruch gekippt! Wenn man von Llucmajor kommt, sieht man vorne links und jenseits der Autobahn noch einen klaffenden, senkrechten Spalt – der Rest des Steinbruchs, die Quelle des infernalischen Geruchs! Als man den Skandal entdeckt hatte, geschah erstmal gar nichts, weil jeder die Schuld von sich wies, dann wurde der Steinbruch einfach zugeschüttet. Seitdem gärt und gast der Müll darunter, stinkt erbarmungslos aus allen Ritzen bis in alle Ewigkeit. Aber nach traditionell mallorkinischem Prinzip ist das Problem nicht existent, weil nicht sichtbar! Das wollte ich allen sagen, die sich immer schon gewundert haben und in Zukunft noch wundern werden …

Da nehme ich doch lieber gleich einen Mietwagen …

Das nehmen – oder …
… oder billiger selber fahren?

… WENN ICH WEISS, WAS EIN TAXI KOSTET! Simple Rechnung: Vom Flughafen zu mir nach Hause verlangen die Taxistas rund 80 Euro (und weigern sich oft, das letzte Stück Straße zu fahren, weil es nicht asphaltiert ist). Zurückbringen zum Airport: Nochmal 80 Euro. Macht für hin & rück 160 Euro. Einen Mietwagen bekommt man für etwa 20 Euro. Nehme ich den für 8 Tage, kommt’s in etwa aufs Gleiche raus. Was sagt uns das? Dass Leihwagen billig und Taxis zu teuer sind. Nun gut, kann ich nicht ändern. Also miete ich ein Auto für 1 Tag, vorausgesetzt, dass der Verleiher ein Büro bei mir in der Nähe hat für die Rückgabe. Und miete ein Auto später wieder einen Tag, um zum Flughafen zu kommen. Macht 50 Euro statt 160 Euro. Eine Milchmädchenrechnung, weil die Versicherung noch draufkommt? Handeln, Freunde, handeln! Ein Freund bekommt seinen Leihwagen dauernd und zu jeder Jahreszeit für 15 bis 18 Eur0/Tag! Für die gesparten 110 Euro geh ich übrigens mit der Süßen auf einen Sterne-Snack zu Tomeu Caldentey …