Deutsche

Ich muss schon wieder mosern …

Direkt am Meer mit phantastischem Blick über den Hafen …

… DIESMAL ÜBER DÄMLICHE TRIPADVISOR-KOMMENTARE! Was die für einen Unsinn verzapft haben über die „Blue Bar“ in Portocolom, ist kaum auszuhalten. Zu teuer, mieser Service usw. Ich glaube kein Wort mehr bei diesen Reiseportalen und rate dringend dazu, dasselbe zu tun. Es mag ja sein, dass 1 der Gast und 2 die Bedienung zufällig gemeinsam keinen guten Tag hatten und der Kontakt schief lief. Aber sowas reicht nicht zu einem so negativen Urteil, vor allem, weil man ja nicht weiß, aus welcher Kiste der Kritiker angereist war. Fakt ist: Ja, die „Blue Bar“ ist nicht billig, aber dafür sind die Portionen ungewöhnlich üppig (Achtung: Eine Portion Pimientos del padron reicht für zwei!). Und perfekt ist die „Blue Bar“ tatsächlich nicht (wer ist das schon?). Mir ist die Musik ein paar Phon zu laut, Gäste, die schnell mal im Meer waren und ihre nassen Klamotten zum Trocknen auf die Geländer hängen, müssen auch nicht sein, und die Mineralwasserflaschen (San Pellegrino) sind die kleinsten, die ich weltweit je gesehen habe. Aber sonst? Am 3. Juli 2021, 13:30 Uhr, zu Dritt – perfekt!

Gibt’s tatsächlich Flüchtlinge nach Deutschland?

ICH GEB’S ZU: ICH WÄR‘ DA NICHT DRAUFGEKOMMEN! Aber dann sah ich zwei Anzeigen, eine mit dem fürchterlichen Titel „Für alle, die zurück in die Heimat wollen …“. Denen wird Rundum-Hilfe angeboten, damit sie ihre Bleibe auf der Insel möglichst schnell loswerden. Die zweite Anzeige richtete sich an Betrogene: Ein sich als durchschlagskräftig anbietender Inkasso-Zeitgenosse verspricht, Betrüger zu jagen, die sich mit dem Geld von Mallorca-Residenten nach Deutschland abgesetzt haben: „Sie haben es satt, dass sich Ihre Schuldner mit Ihrem Geld … ein angenehmes Leben machen?“ Hoppla, ich dachte bisher, die Betrüger würden sich mit erschwindeltem Geld von Deutschland nach Mallorca absetzen! Das scheint aber auch umgekehrt zu funktionieren! Doch zurück zu meiner Anfangsfrage zurück: Wieviele Deutsche verlassen die Insel wirklich? Und gibt’s neben „Goodbye Deutschland“ tatsächlich ein statistisch erfassbares „Goodbye Mallorca“? Das wird keiner ausloten können, aber die ersten Menetekel erscheinen an der Wand …

Da muss Corona schuld sein …

So wird der private Flohmarkt angeboten …

… WENN IN EINER WOHNGEGEND VERKAUFSTISCHE FÜR JEDERMANN ANGEBOTEN WERDEN! Ich entdeckte den Aushang an der Schaufensterscheibe eines Supermarktes. Er bedeutet: Jeder kann/konnte auf einem privaten Flohmarkt, den eine Besucher-Finca im Umland veranstaltet/e, einen Platz mieten, an dem er verscherbeln kann, wovon er sich trennen will/muss. An 4 Terminen, jeweils einen von Juni bis September, von 16 bis 20 Uhr. Die Finca liegt günstigerweise in der Nähe von zwei riesigen Urbanisationen, die von Tausenden von meist älteren Ausländern, vor allem Deutschen, bewohnt werden, und bei diesen kann die Seuche mit all ihren Randerscheinungen (z. B. Quarantäne) leicht zu einer Ebbe in der Kasse und einem Überdenken der Lebensumstände geführt haben. Ich bin gespannt, ob das Angebot funktioniert, und auf das, was da so alles auf den Tischen liegt. Ich werde zum nächsten Termin Ende Juli dort erscheinen (ohne etwas zu verkaufen, nur zum Gucken) und später in meinem Blog darüber berichten …

Auch ich bin ein Narr …

So berichtete „Bild“ dieser Tage …

… IMMER WIEDER ÜBER DIE NULLINGERS ZU BERICHTEN! Aber mich ärgert, dass die nun schon seit Jahren ähnlich dämliche Journalisten finden, denen sie ihren bedeutungslosen Schmarrn (gegen Honorar!) verzapfen können, und immer wieder ein Medium bereit ist, diesen Luft-Menschen das zu geben, was sie so dringend brauchen, um trotz ihrer Untätigkeit durch Selbstüberschätzung zu überleben: Publicity!!! Sonst wären sie nämlich längst lebendig tot und das völlig zurecht: War nix, is nix, wird nix! Fährt man Auto, hat man für so einen Fliegenschiss an Bedeutung den Scheibenwischer, aber will man die neuesten Nachrichten erfahren, rutschen diese Nada-Typen ständig ins Bild. Nun aber endgültig – wisch und weg!

Jetzt erzähl‘ ich Ihnen mal was …

… VON EINER FINCA IN MEINER NACHBARSCHAFT, die von „Okupads“ besetzt worden war. Es waren Marokkaner und die Finca gehörte einem Deutschen. Den ließen die Besetzer nicht mehr rein, bewarfen ihn mit Steinen, spuckten nach ihm und das bleib ihm nichts weiter übrig, als sich eine Rausschmeißer-Truppe zu besorgen. Solche organisierten Profis, wie ich sie hier im Foto zeige. Leute zum Fürchten – aber immer nur bedrohlich, nie handgreiflich. Also alles legal! Die rückten an und da machten die Okupadsein Angebot: 12 000 Euro und dann würden sie auch nichts kaputt machen. Das lehnte der Deutsche als „viel zu teuer“ ab. Da gingen sie auf 10 000 Euro runter, das lehnte er auch ab, worauf die Rausschmeißer sich daran machten, das Tor zu knacken und die Villa zu erobern. Die Marokkaner antworteten mit handfestem Krieg: Schlägerten los, zückten die Messer, fingen wieder zu werfen an (mit Gartenmöbeln, Küchengeräten usw., alles im Besitz des Deutschen) – und lieferten damit die Handhabe, die Polizei zu rufen! Die kam tatsächlich (die Qualität, das lernte ich, ist eben von Revier zu Revier verschieden), machte kurzen Prozess mit den Okupads, der deutsche Besitzer zog wieder ein in seine Finca – und die Rausschmeißer halfen ihm (für ihr Honorar) beim Restaurieren …

Sie wollten so schlau sein …

… VERONA POOTH UND IHR FRANJO, aber nicht mit uns, dem Spezialisten! Da steht in „Bunte“, sie hätten sich „westlich von Palma“ eine Villa mit 1000 qm Grund für 4,18 Mio. Euro gekauft, in „exponierter Lage in der Nähe des Royal Golf Clubs“. Wo genau, wird natürlich aus sich selbst überschätzender VIP-Hysterie verschwiegen, aber … – es gibt keinen „Royal Golf Club“, jedoch den Klub „Real Golf de Bendinat“, den einzig „königlichen“ Golfplatz auf der Insel. Ich denke, als der von mir sehr geschätzte Autor seinen Text geschrieben hatte und den Pooths zum Gegenlesen vorlegen musste, da haben sie in ihrer Unkenntnis von Mallorca das verräterische Bendinat aus dem „Royal Golf Club Bendinat“ gestrichen! Aber durch das „Royal“ blieb klar, dass ihre Villa nur in Bendinat liegen kann. Herrschaften, es ich nicht leicht, auf Mallorca ein Geheimnis zu bewahren …

Es ist doch immer erfreulich …

WENN SOHNE- MANN IN PAPAS FUSSSTAPFEN TRITT! Meinem Sprössling Tim ist das jetzt mal wieder passiert, als das „Mallorca Magazin“ anrief und um den ausgefüllten Frage- bogen zu „Unter Uns“ bat – und der ist nun in dieser Woche erschienen! Ich war dort auch schon vertreten zu einer Zeit, als Sohnemann noch um Schulnoten kämpfte, und wenn ich mir sein Bild so anschaue, bekomme ich ins Gesicht gesagt, dass die Zeit schneller vergeht, als ich es wahrhaben kann – und wundere mich, dass dieses kernige Mannsbild noch zu haben ist. Dass ich nicht mit allen seinen Antworten einverstanden bin, ist natürlich auch klar – das haben Väter, die im gleichen Metier arbeiten, so an sich! Also „MM“ kaufen und reinschauen …

Braucht jemand alte Marmelade?

DIE WIRD TATSÄCHLICH ALS GESCHENK ANGEBOTEN! „Selbstgemacht“, „älteren Datums“, „12 Stk.“, „Raum Arta“ – dann eine Email-Adresse (klingt allerdings männlich). In meiner Privatsammlung „Merkwürdige Anzeige des Monats“ ist das die Siegerin für Juli 2021 und ich stelle mir vor, dass jemand von Soller nach Artá fährt, um „12 Stück Marmelade“ (in Gläsern? Orange?) für umsonst zu bekommen, die eine fleißige deutsche Hausfrau/ein fleißger Hausmann zwischen 1985 und 2015 eingekocht hat. Aber Spaß beiseite: Die Marmelade kann ja von einer Meisterin/einem Meister des Fachs sein, frisch von 2020 und besser als aus dem Supermarkt. Und so köstlich schmecken wie mir die Annonce …

Es war einmal ein Mörder …

Messerer 2009 vor Gericht …
… und da sitzt er jetzt

ER HEISST RUDOLF MESSERER und hat in Cala Murada seine Lebens- gefährtin erschossen. Das war 2006 und 2009 wurde er dafür in Palma zu 16 Jahren Gefängnis verurteilt. Nach einiger Zeit verlegte man ihn ins Zuchthaus Straubing (Bayern), da erkrankte er so schwer, dass er auf den Rollstuhl angewiesen ist, aber obwohl er mittlerweile 87 Jahre alt ist und die Strafe fast abgesessen hat, begnadigt man ihn nicht, weil er keinerlei Reue zeigt – im Gegenteil: aggressiv ist und Drohungen ausstößt! Ich wollte ihn besuchen aus reiner Menschlichkeit, denn ich kenne ihn, weil meine Großmutter auch mal in Cala Murada gewohnt hat, und das auch noch in Messerers (nicht sehr angenehmer) Nachbarschaft; aber das hat mir eine Oberregierungsrätin verboten, und zwar mit der dämlichsten Begründung, die Beamten heutzutage einfällt: Das ginge aus „Datenschutzgründen“ nicht! Dabei wollte ich dem uralten Mann, der nicht mehr lange zu leben hat, eine letzte Freude bereiten, ihm was mitbringen von der Insel, die er so geliebt hat (vielleicht Oliven, Sobrassada oder einen Wein), und ihm erzählen von seinem ehemaligen Haus (dem Tatort) und den beiden schönen Autos, die immer noch in der Garage stehen und ihm gehören. Aber nein, selbst in einem christlich-sozial regierten Land wird mein humanitäres Ansinnen mit dieser fadenscheinigen Begründung blockiert … – Inzwischen weiß ich aus anderer Quelle mehr: Messerer ist seit März 2019 nicht mehr in Haft, wurde in einem Sanatorium im Landkreis Rosenheim (Bayern) untergebracht und bezieht 550 Euro Rente!

Eine Finca auf vier Rädern …

… STEHT BEIM KÄUFER EINES URALTEN HÄUSCHENS IM GARTEN! Ein riesiges Luxus-Wohnmobil mit deutscher Zulassung, und als ich mich, neugierig seit Geburt, danach erkundigte, erfuhr ich das der Besitzer schlau ist: Er muss natürlich eine Menge umbauen an seinem gerade erworbenen Malle-Heim und da hat er sich das PS-Apartment mitgebracht, um 1. immerhin schon auf dem eigenen Grundstück und 2. zur Kontrolle direkt neben der Renovierung zu nächtigen! Ein Glück, wer sich die rollende Casita leisten kann und für die Mallorkiner ist das Wohnmobil eine Attraktion: Sie kommen aus Nah & Fern, um es staunend zu betrachten, denn ich bin mir sicher, dass einige in Hütten wohnen, die weniger Lebensfläche besitzen …