Fernsehen/Film

Auch ich bin ein Narr …

So berichtete „Bild“ dieser Tage …

… IMMER WIEDER ÜBER DIE NULLINGERS ZU BERICHTEN! Aber mich ärgert, dass die nun schon seit Jahren ähnlich dämliche Journalisten finden, denen sie ihren bedeutungslosen Schmarrn (gegen Honorar!) verzapfen können, und immer wieder ein Medium bereit ist, diesen Luft-Menschen das zu geben, was sie so dringend brauchen, um trotz ihrer Untätigkeit durch Selbstüberschätzung zu überleben: Publicity!!! Sonst wären sie nämlich längst lebendig tot und das völlig zurecht: War nix, is nix, wird nix! Fährt man Auto, hat man für so einen Fliegenschiss an Bedeutung den Scheibenwischer, aber will man die neuesten Nachrichten erfahren, rutschen diese Nada-Typen ständig ins Bild. Nun aber endgültig – wisch und weg!

Mal wieder Leo P. Ard gucken!

Jürgen Pomorin = Leo P. Ard

… SO NENNT SICH JÜRGEN POMORIN, unser bester Krimiautor fürs Fernsehen – und unser Landsmann auf der Insel. Der auf seiner wunderschönen Öko-Finca zwischen Manacor und Sant Llorenc in einem stillen Tal lebt und schreibt, und in seinen Drehbüchern stets zwei Dinge liefert: 1 Spannung (klar, machen andere auch), aber 2 immer einen besonderen Kniff im Fall (da lässt er sich wunderbare Dinge einfallen). Er tut das jetzt schon seit drei Jahrzehnten und seine literarischen Pfründe sind vor allem der „Polizeiruf 110“ und „Ein starkes Team“. In nächster Zeit hat der gute Jürgen wieder Großkampfwochen, die Zuschauer dürfen sich also freuen, und sein/unser Program sieht so aus:

Dienstag, 25. Mai, 21:45 Uhr – „Scharfe Schnitte“ (ZDFneo)                                       Samstag, 29. Mai, 20:15 Uhr – „Totes Gleis“ (RBB)                                                                                                                 Sonntag, 30. Mai, 20:15 Uhr – „Späte Rache“ (ZDFneo)                                                                                                       Dienstag. 1. Juni, 21:45 Uhr – „Gute Besserung“ (ZDFneo)                                                                                                   Sonntag, 6. Juni, 20:15 Uhr – „Tödliche Verführung“ (ZDFneo)                                                                                         Samstag, 19. Juni. 20:15 Uhr – „Eiskalt“ (ZDF)

Ich garantiere sechs unterhaltsame Fernsehabende, und wenn Sie mehr über diesen Autor wissen möchten, melden Sie sich ruhig bei mir …

P. S.: Sorry, ich krieg das technisch mit der Sendeliste nicht hin!

Hallo, Robert Redford-Fans …

… ES GAB EINE ZEIT, DA HÄTTE MAN IHN AUF DER INSEL TREFFEN KÖNNEN! Denn der Hollywoodstar wollte eigentlich Maler werden, nachdem er von der Uni geflogen war, und ver- brachte, nach eigenen Angaben, 1957 mit 21 Jahren 2 Monate in Alcudia, um seine Pinseltechnik zu verbessern. Bei wem er Unterricht nahm, ist unklar (er weiß es selbst nicht mehr so genau), aber sein Talent hatte ihn derart gepackt, dass er anschließend ernsthaft Malerei am berühmten Pratt Institute in New York studierte. Erst danach begann seine Schauspie- lerkarriere. Mir hat er mal erzählt, dass er Mitte der 60er-Jahre zurückgekehrt ist, um seiner Frau und ihren beiden Kindern „die Schönheit Mallorcas“ zu zeigen – damals noch ziemlich unbekannt und unbemerkt. Michael Douglas ist also nicht die einzige Hollywoodlegende, die eine enge Beziehung zur Insel hat …

Der schönste Mann Mallorcas …

Fast verheiratet – im Film …

… TJA, WER MAG DAS WOHL (gewesen) SEIN? Cineasten ahnen es, und wer den Film „Frühstück bei Tiffany“ liebt und immer wieder auf einem nostalgischen TV-Kanal genießt, weiß es auch: Jose Luis de Villalonga, spanischer Grande, Schriftsteller und Hobby-Schauspieler. Er spielte den schönen superreichen Brasilianer, der um ein Haar die entzückende Holly Golightly (Audrey Hepburn) geheiratet hätte. Villalonga, offizieller Biograf des spanischen Ex-Königs, galt als unwiderstehlich, drei Generationen von Frauen schmolzen bei seinem Anblick dahin, denn der 1920 geborene (und fünfmal verheiratete) Adelige starb erst 2007 in Port d’Andratx – mit 87 Jahren.

4 1/1 Stunden Jens B. – wie geht das?

Der hatte doch tatsächlich eine Autogrammkarte …

DER SOGENANNTE JENS BÜCHNER, auch bekannt als „Malle-Jens“, war einer der Unbedeutendsten unter den unbedeutensten Insel-Promis: War nix, konnte nix. Und nun muss ich sagen, dass ich (manchmal) die TV-Schaffenden bewundere; die imstande sind, aus so einer Nullinger-Existenz eine 4 1/2-stündige Dokumentation zu drehen, und es dann wagen, diese 270 Minuten an einem Samstagabend um 20:15 Uhr dem Zuschauer ins Wohnzimmer zu kippen! VOX hat das getan und da bekommt der Begriff „Flachbildschirm“ eine ganz neue Bedeutung. Nun sagt meine Frau immer, und zurecht: „Kannst ja abschalten!“ Oder gar nicht erst einschalten. Nee, tu ich auch nicht, der Typ war schon zu Lebzeiten … – nun ja, die klugen Römer haben gesagt: „De mortuis nisi bene“ – Über die Toten nur Gutes. Die katholische Kirche hat das übernommen, aber den Nachsatz weggelassen: „… aber wahr muss es sein“ („si verum“). Wie stellt man bei einem Mann, der nur aus lauwarmer Luft bestand, fest, was wahr oder unwahr ist? Tja, da braucht es dann wirklich 4 1/2 Stunden Geschwafel …

Übrigens: Das Autogramm, das ich hier zeige, kostet bei Ebay fast 50 Euro. Das von Literaturnobelpreisträgern Elfriede Jelinek gibt’s für unter 20 Euro

Ein hoch interessantes Filmchen …

Der Titel im Vorspann …
… und Regisseur Rovira

HAT DEN SPERRIGEN TITEL „IMPROMPTU BALEAR“, dauert 25 Minuten, entstand 1972 und wurde von dem spanischen Regisseur Francisco Rovira Beleta gedreht. Es ist, das kann man so sagen, ein Werbefilm für die Inseln, aber dennoch eine Besonderheit. Denn erstaunliche Prominente erklären darin ihre Liebe zu den Balearen, und besonders zu Mallorca, darunter die Schriftsteller Jacob Lind, Camilo Jose Cela und Robert Graves, die Maler Erwin Bechthold, Leslie Grimes, Anna Truxell und Charles Orloff, die Schauspieler Christopher Plummer und Ann Russell, die Sängerin Maria Antonia Juan sowie eine Prinzessin von Bonbon y Parma. Dazwischen sind bezaubernde, fast schon nostalgische Aufnahmen touristischer Schauplätze zu sehen – mit sehr guter Musik unterlegt. „Impromptu Balearen“ ist ein Muss für die Bibliothek jeder Finca, die etwas auf sich hält, und wer darauf stößt, sollte ihn kaufen. Aber natürlich kann man ihn sich auch auf YouTube ansehen …

Mallorca hat einen neuen Star …

Er dreht gerade einen Film …

ER HEISST JOSEP ANTONI RIBAS, ist knappe 30, kommt aus Portocristo und ist ein Meister der filmischen Spezialeffekte. Er gilt als derart top, dass die amerikanischen und englischen Produzenten ihn nach Hollywood und London geholt haben, um die schwierigsten Kino- und TV-Hits am Computer und der Sound-Machine aufzupeppen, und so hat Ribas Filmen wie „Wonder Woman“, „Die Mumie“ und „Piraten der Karibik“ den letzten Schliff gegeben, sowie Serien wie „Sherlock“ und „Arrow“ bearbeitet. Sein Credo: „Was andere nervös macht, spornt mich an!“