Fliegen

So hilft einem der Airport …

… WENN MAN FUSSLAHM IST UND EINEN TRANS- PORT BENÖTIGT! Nun ja, an sich sind sie ja ganz freundlich, die Aena-Herrschaften, wenn man sich, wie erbeten, 48 Stunden vor Abflug unter der angege- benen Internet-Adresse (siehe oben links) anmeldet, um vom Gate zur Gepäckausgabe gefahren zu werden, sie duzen einen sogar! Da ich an einem Montag landete, habe ich das am Freitag getan, und bekam am Mittwoch die Antwort, zwei Tage nach der Ankunft – da war ich längst die Endloswege entlang gehatscht (ohne Laufbänder, die sind abgestellt wg. Corona-Kontrollen) und erholte mich auf meiner Terrasse. Und die Aena pennte nicht nur, sie wies mich auch darauf hin, dass ihre eigene Internet-Adresse falsch sei und man sich unter … (siehe oben rechts) für einen Transport anmelden müsse. Tja, gut zu wissen, und ich gebe zu, dass ein Freitag nicht der glücklichste Tag ist, um für Montag was zu organisieren. Aber sich erst am Mittwoch melden – das sind zwei typisch spanische „Mañana“ zuviel …

Was wirklich passiert bei der Einreise ..

ICH VERSTEH‘ NICHT, WARUM EINEM KEINER SAGT, wie’s wirklich zugeht! Also: Man steigt maskiert aus dem Flugzeug und marschiert, wie immer, endlose Gänge entlang bis zur Gepäckausgabe. Auf dem Weg wird man vier Mal kontrolliert!!! Hat man den von Spanien verlangen Code auf dem Smartphone und hält das hoch, wird man dreimal nach rechts abgeleitet und durchgewinkt; besitzt man den Code nur gedruckt auf Papier, wird man nach links abgeleitet und steht in einer längeren Schlange. Dann kommt die vierte Kontrolle und die ist heftig: Da scannt einer den Code, man muss Pass oder Personalausweis vorlegen, die Daten im Dokument und auf den Code werden verglichen und erst dann darf man einreisen! Das alles bedingt, dass die Laufbänder im gesamten Flughafen abgestellt sind (sonst könnte man die Schlangen nicht so gut überwachen) und selbst Fußkranke dieser endlosen Hatscherei unterworfen werden. Tja, das ist die Realität … 

Ich sah einen Lastwagen mit Koffern …

… UND DA AHNTE ICH, dass das was sehr Nützliches war. Tatsächlich: Als ich googelte, was da auf dem LKW gepinselt worden war – „Resort Flight Check-in“, da stellte sich heraus, dass es einen Service gibt, der Touristen die Mühe des Selbst-Eincheckens mit Koffer erspart! Weil die das Gepäck im Hotel abholen, zum Flughafen bringen, aufgeben – und der Reisende holt es dann, wie gewohnt, am Heimatflughafen vom Band! Ich hatte keine Ahnung, dass sowas geht, bei all der Security-Hysterie, deretwegen ja bekanntlich kein Koffer ohne den dazu gehörenden Besitzer fliegen darf. Was ich herausfand, war, dass gewisse Hotels mitmachen und man schrittweise vorgehen muss: 1 Liste der Hotels anschauen, die dabei sind, 2 Online einchecken, 3 Koffer im Ferienort bei „Resort Flight Check-in“ abgeben. Unklar blieb mir, ob nur britische Urlauber bestimmter Reiseveranstalter mitmachen dürfen, und was das kostet. Aber da kann man sich ja bei „Resort Flight Check-in“ erkundigen, die haben einen ganz starken Internet-Auftritt.