Fliegen

Eurowings? Tiptop …

ICH BIN GESTERN VON PALMA NACH MÜNCHEN GEFLOGENund ich kann nicht einen Klagepunkt nennen! Ich weiß, es gibt ab und zu Beschwerden, aber bei diesem Flug hat alles perfekt geklappt, von der Vorab-Information, bis zum Impf-Hinweis, von der Bordkarte 2 Tage vorher aufs iPhone und der Pünktlichkeitsmeldung, von der Abfertigung bis zum Leben an Bord. Ich bin sogar bequem gesessen (15F), ohne eine breite Reihe (teuer) gebucht zu haben. Fazit: Stand heute würde ich Eurowings immer wieder buchen …

Ich warne vor Condor!

WAS EINEM MIT DIESER AIRLINE PASSIERT, SPENGT JEDE VORSTELUNG! Das ist so ungewöhnlich unverschämt, dass mir fast die Worte fehlen. Was sitzen bei Condor eigentlich für seltsame Leute in der Chefetage? Fall 1: Mein Freund Dr. S. wollte am letzen Samstag von München nach Palma fliegen und benötigt für den Flug fast 10 Stunden (in Worten: zehn …), weil seine Condor-Maschine – natürlich ohne logische Begründung für die Passagiere – verspätet startete! Da saß er halt am Flughafen rum … Fall 2: Ich hatte am 19. September einen Rückflug mit Condor von Palma nach München gebucht, der wurde nach ein paar Tagen, selbstverständlich ohne mich vorher zu fragen, erst auf den 2o. September umgebucht, also 24 Stunden später – und heute ersatzlos gestrichen! Ebenfalls ohne Begründung, dazu die geradezu höhnische Bemerkung, es sei leider nicht gelungen, einen Ersatzflug zu buchen. Allerdings würden sie freundlicherweise den Ticketpreis zurücküberweisen – was wohl eine Selbstverständlichkeit ist und keine Kulanz. Was schließt man daraus? Condor war mal, als es zu Lufthansa gehörte, eine seriöse Airline. Jetzt streiche ich sie aus meinem Flugprogramm …

So hilft einem der Airport …

… WENN MAN FUSSLAHM IST UND EINEN TRANS- PORT BENÖTIGT! Nun ja, an sich sind sie ja ganz freundlich, die Aena-Herrschaften, wenn man sich, wie erbeten, 48 Stunden vor Abflug unter der angege- benen Internet-Adresse (siehe oben links) anmeldet, um vom Gate zur Gepäckausgabe gefahren zu werden, sie duzen einen sogar! Da ich an einem Montag landete, habe ich das am Freitag getan, und bekam am Mittwoch die Antwort, zwei Tage nach der Ankunft – da war ich längst die Endloswege entlang gehatscht (ohne Laufbänder, die sind abgestellt wg. Corona-Kontrollen) und erholte mich auf meiner Terrasse. Und die Aena pennte nicht nur, sie wies mich auch darauf hin, dass ihre eigene Internet-Adresse falsch sei und man sich unter … (siehe oben rechts) für einen Transport anmelden müsse. Tja, gut zu wissen, und ich gebe zu, dass ein Freitag nicht der glücklichste Tag ist, um für Montag was zu organisieren. Aber sich erst am Mittwoch melden – das sind zwei typisch spanische „Mañana“ zuviel …

Was wirklich passiert bei der Einreise ..

ICH VERSTEH‘ NICHT, WARUM EINEM KEINER SAGT, wie’s wirklich zugeht! Also: Man steigt maskiert aus dem Flugzeug und marschiert, wie immer, endlose Gänge entlang bis zur Gepäckausgabe. Auf dem Weg wird man vier Mal kontrolliert!!! Hat man den von Spanien verlangen Code auf dem Smartphone und hält das hoch, wird man dreimal nach rechts abgeleitet und durchgewinkt; besitzt man den Code nur gedruckt auf Papier, wird man nach links abgeleitet und steht in einer längeren Schlange. Dann kommt die vierte Kontrolle und die ist heftig: Da scannt einer den Code, man muss Pass oder Personalausweis vorlegen, die Daten im Dokument und auf den Code werden verglichen und erst dann darf man einreisen! Das alles bedingt, dass die Laufbänder im gesamten Flughafen abgestellt sind (sonst könnte man die Schlangen nicht so gut überwachen) und selbst Fußkranke dieser endlosen Hatscherei unterworfen werden. Tja, das ist die Realität … 

Ich sah einen Lastwagen mit Koffern …

… UND DA AHNTE ICH, dass das was sehr Nützliches war. Tatsächlich: Als ich googelte, was da auf dem LKW gepinselt worden war – „Resort Flight Check-in“, da stellte sich heraus, dass es einen Service gibt, der Touristen die Mühe des Selbst-Eincheckens mit Koffer erspart! Weil die das Gepäck im Hotel abholen, zum Flughafen bringen, aufgeben – und der Reisende holt es dann, wie gewohnt, am Heimatflughafen vom Band! Ich hatte keine Ahnung, dass sowas geht, bei all der Security-Hysterie, deretwegen ja bekanntlich kein Koffer ohne den dazu gehörenden Besitzer fliegen darf. Was ich herausfand, war, dass gewisse Hotels mitmachen und man schrittweise vorgehen muss: 1 Liste der Hotels anschauen, die dabei sind, 2 Online einchecken, 3 Koffer im Ferienort bei „Resort Flight Check-in“ abgeben. Unklar blieb mir, ob nur britische Urlauber bestimmter Reiseveranstalter mitmachen dürfen, und was das kostet. Aber da kann man sich ja bei „Resort Flight Check-in“ erkundigen, die haben einen ganz starken Internet-Auftritt.