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Trinken wir doch mal Mallorca-Tee!

… und so sieht die Mischung aus!

ER HEISST „FLORES DE MALLOR- CA“, ist blau, wird als Ei- genkreation vom „Mallorca Tea House“ mit den typi- schen Blüten der Insel hergestellt und ist – leider – ziemlich teuer: 50 Gramm kosten 7,35 Euro! Aber die, die ihn probiert haben, finden ihn (fast) alle toll, ich darf bemerken, dass er auf dem Foto, das ich von der Website runter gela- den habe, reichlich merkwürdig aussieht. Das „Tea House“ selbst ist als Laden natürlich geschlossen, aber es hat einen ganz guten Internet-Auftritt (www.mallorcateahouse.es), und wenn man unter BUSCAR „Flores de Mallorca“ eintippt, erscheint der Tee sofort. Nun gut, alte Earl Grey-Trinker wird man nicht begeistern können, aber ich habe mir jetzt mal ein Päckchen bestellt in der Hoffnung, den Blumenduft der Insel in der Tasse zu finden …

Es werden gerade die Atlanten geplündert …

… DENN ICH BEOBACHTE EINE SCHWEMME AN MALLORCA-LANDKARTEN! In den Antiquariaten, auf den Flohmärkten und im Internet tauchen zur Zeit Hunderte von Geographica auf, das früheste Blatt, das ich entdeckte, stammte von 1835. Ich rede jetzt nicht von den kostbaren See- und Landkarten des Mittelalters, die Tausende kosten, sondern von Kartenwerken der Neuzeit, die so lächerlich billig angeboten werden, dass einem jeder zerstörte Atlas leid tut. Wie die Balearen-Karte, die ich hier präsentiere, aus einem britischen Atlas von 1912: etwa 30 x 20 cm groß, handkoloriert und für 50 Euro zu haben. Es gibt jedoch noch ältere Exemplare für 5 Euro! Tatsächlich sehen diese alten Landkarten gerahmt fabelhaft aus im Salon, das hat Stil und Kultur, und ist in jedem Fall besser als einer der ach so beliebten Kunstdrucke …

Nein, liebe Telefonica, das klappt nicht …

 

Die „Gelben Seiten“    fürs Handschuhfach …

… MIT DEM GUTEN ALTEN TELEFONBUCH! Ab und zu möchte man eine Nummer auf die alte Art finden und da bekommt man den Tipp, dass dieses gedruckte Telefonbuch virtuell existiert, man es also „online“ benützen kann und zwar über die Adresse „paginas blancas telefonica“. „Gracias“, ruft man – verfrüht, denn das klappt nicht! Gibt man die 3 Worte ein, landet man im spanischen Kommunikations-Dschungel. Nichts passiert, wenn man Mallorca oder z. B. Andratx eingibt. Ich jedenfalls, durchaus ein virtueller Neandertaler, konnte mir meine gesuchte Nummer auf diese Weise nicht beschaffen …

P.S.: Wenigstens habe ich das Büchlein „Paginas Amarillas para el Coche“ immer bei mir. Das sind rund 300 Seiten auf Spanisch und Englisch im handlichen Format von 19,3 x 11,3 cm (ich bin nur mit dem Jahrgang etwas hinterher), für das ich der Telefonica herzlich danke …

Was für ein entzückender Fund …

DIE SCHATZKISTE MALLORCA IST SCHIER BODENLOS, denn immer wieder entdeckt man etwas – meist Unerwartetes! Wie diese reizende Postkarte aus dem Jahre 1910. Da entwickelte sich der Tourismus ganz zart, das Fomento war gerade gegründet und das neue „Grand Hotel“ in Palma be- warb seine Zimmer mit Bädern. Und da schuf jemand diesen quasi-hand- schriftlichen Gruß von der Insel für die Englisch sprechenden Travellers – mit einem Vergissmeinnicht-Strauß und Ara- besken in Gold. Ich habe die Postkarte im Internet entdeckt und für 5.54 Euro gekauft. Das ist nicht billig, aber für eine 110 Jahre alte Vergänglichkeit aus Papier? Und wissen Sie was? Da sie unge- braucht ist, werde ich sie an eine liebe Person verschicken …

Sic transit gloria mundi …

… SAGTEN DIE ALTEN RÖMER: „So vergeht der Ruhm der Welt“. Und in diesem Kleinanzeigen-Fall gleich dreimal: 1. verschwand die Galeria Sailer in Santanyi, Schatzkammer kostbarer Webstoffe (weil die wohlhabenden Finca-Banausen einen billigen Perserteppich nicht von einem antiken Kelim unterscheiden wollen/können), 2. vermag man dadurch den glockenhellen und einst hochgeschätzten Tenor von Señor Sailer nicht mehr zu vernehmen, und 3. hält uns diese Kleinanzeige vor Augen, dass der legendäre Brockhaus im Zeitalter von Google nichts mehr wert ist. Man kann ihn in der ehemaligen Galeria Sailer gratis abholen, denn natürlich bringt es Señor Sailer nicht übers Herz, die 24 Bände auf den Müll zu werfen (wie mir mein Leib-Antiquar geraten hatte: „In eine Umzugskiste packen, zum Wertstoffhof  und in den Papierfresser! Für den kriegen Sie nicht mal 5 Euro …!“). Wie wahr: Bei Ebay wird eben jener Brockhaus für 1 Euro angeboten – mit Selbstabholung irgendwo in der Wallachei …

Noch ’n Gedicht! Poesie Nr. 7 …

ICH HABE HERUMGEHORCHT und zu meiner großen Überraschung entdeckt, dass anscheinend Hunderte von unter uns lebenden Menschen Mallorca-Gedichte reimen und veröffentlichen – in Büchern und im Internet. Zum Teil sind es seitenlange Balladen, andere wirken eher wie balearische Haikus. Einerseits erheitern sie, was sicher oft nicht in der Absicht des Lyrikers lag, andererseits gibt es aber auch professionelle Poesie von literarischer Klasse. Ich werde von nun an jede Woche einen der Reimer mit einer Strophe vorstellen und zwar diesmal Roman Herberth – und sein Gedicht „Auf der Insel Mallorca“, das ein paar kecke Reime enthält:

… und dann folgen 4 Strophen, die eine Insel-Werbung sein könnten. Auf der Zunge zergehen lassen und viel Spaß beim Staunen! Sollte der Wunsch bestehen, die Gedichte vollständig zu lesen, so verweise ich auf Google

Noch ’n Gedicht! Poesie Nr. 6 …

ICH HABE HERUMGEHORCHT und zu meiner großen Überraschung entdeckt, dass anscheinend Hunderte von unter uns lebenden Menschen Mallorca-Gedichte reimen und veröffentlichen – in Büchern und im Internet. Zum Teil sind es seitenlange Balladen, andere wirken eher wie balearische Haikus. Einerseits erheitern sie, was sicher oft nicht in der Absicht des Lyrikers lag, andererseits gibt es aber auch professionelle Poesie von literarischer Klasse. Ich werde von nun an jede Woche einen der Reimer mit einer Strophe vorstellen und zwar diesmal Andreas Kley – und sein eher mühsam erotisches Gedicht „Du Insel“, das reimmäßig etwas holpert:

… und dann folgen 4 Strophen eines Stranderlebnisses. Auf der Zunge zergehen lassen und viel Spaß beim Staunen! Sollte der Wunsch bestehen, die Gedichte vollständig zu lesen, so verweise ich auf Google

Noch ’n Gedicht! Poesie Nr. 5 …

ICH HABE HERUMGEHORCHT und zu meiner großen Überraschung entdeckt, dass anscheinend Hunderte von unter uns lebenden Menschen Mallorca-Gedichte reimen und veröffentlichen – in Büchern und im Internet. Zum Teil sind es seitenlange Balladen, andere wirken eher wie balearische Haikus. Einerseits erheitern sie, was sicher oft nicht in der Absicht des Lyrikers lag, andererseits gibt es aber auch professionelle Poesie von literarischer Klasse. Ich werde von nun an jede Woche einen der Reimer mit einer Strophe vorstellen und zwar diesmal Roswitha Buding – und ihr witzig gemeintes Gedicht „Dreiste Diebinnen auf Mallorca“:

… und dann folgen 3 Strophen a la Ballermann. Auf der Zunge zergehen lassen und viel Spaß beim Staunen! Sollte der Wunsch bestehen, die Gedichte vollständig zu lesen, so verweise ich auf Google

Noch ’n Gedicht! Poesie Nr. 4 …

ICH HABE HERUMGEHORCHT und zu meiner großen Überraschung entdeckt, dass anscheinend Hunderte von unter uns lebende Menschen Mallorca-Gedichte reimen und veröffentlichen – in Büchern und im Internet. Zum Teil sind es seitenlange Balladen, andere wirken eher wie balearische Haikus. Einerseits erheitern sie, was sicher oft nicht in der Absicht des Lyrikers lag, andererseits gibt es aber auch professionelle Poesie von literarischer Klasse. Ich werde von nun an jede Woche einen der Reimer mit einer Strophe vorstellen und zwar diesmal Hermann Knödelesser – und sein Gedicht „Das Mädchen von Mallorca“, das sich durch eine heitere Wortwahl auszeichnet:

… und dann folgen 7 Strophen (wobei ich davon ausgehe, dass der Name ein Scherz-Pseudonym ist). Auf der Zunge zergehen lassen und viel Spaß beim Staunen! Sollte der Wunsch bestehen, die Gedichte vollständig zu lesen, so verweise ich auf Google

Noch ’n Gedicht! Poesie Nr. 3 …

ICH HABE HERUMGEHORCHT und zu meiner großen Überraschung entdeckt, dass anscheinend Hunderte von unter uns lebenden Menschen Mallorca-Gedichte reimen und veröffentlichen – in Büchern und im Internet. Zum Teil sind es seitenlange Balladen, andere wirken eher wie balearische Haikus. Einerseits erheitern sie, was sicher oft nicht in der Absicht des Lyrikers lag, andererseits gibt es aber auch professionelle Poesie von literarischer Klasse. Ich werde von nun an jede Woche einen der Reimer mit einer Strophe vorstellen und zwar diesmal Gerhard Ledwina – und sein besonders für Fahrradfreunde interessantes Gedicht, das reimmäßig etwas holpert:

… und dann folgen einige Zeilen mit Insel-Begebenheiten. Auf der Zunge zergehen lassen und viel Spaß beim Staunen! Sollte der Wunsch bestehen, die Gedichte vollständig zu lesen, so verweise ich auf Google