Kommunikation

25 Jahre Insel-Radio!

… und der Rose
Daniel Vulic …

EIN STOLZES DATUM, im August ist es so weit! Von einem Sender, ohne den man auf Mallorca nicht mehr auskommt, und ich höre ihn auch, wenn ich mal nicht auf der Insel bin. Das „Insel-Radio“ ist die Nabelschnur zum Paradies, und daran ist vor allem ein Mann schuld, der von Anfang an dabei ist – und das in gleichbleibender höchster Qualität: Daniel Vulic, der höfliche Riese mit dem Auftreten eines vollendeten Gentleman. Das sage ich nicht, weil ich seit nunmehr über 10 Jahren sein Kolumnist sein darf, und das zweimal am Tag (siehe meinen Post vor ein paar Tagen), sondern weil der Sender wirklich wichtig ist für die, die auf der Insel leben, die, die sich zeitweise von ihr entfernen, und die, die vom „Urlaub auf Malle“ träumen. Gratulation, Daniel, gut gemacht! Und weil man Jubiläen gerne mit einem guten Tropfen begießt, hat Vulic speziellen Wein des Jahrgangs 2020 in vorzüglicher Qualität keltern lassen, in Rot, Weiß und Rosé (so eine Flasche zeige ich hier), mit einem feinen Sammler-Etikett – und wer auch so ein Fläschchen haben möchte, der sollte mal die Website des Insel-Radios durchstöbern. Übrigens: Vulic hat jetzt auch ein Programm auf Englisch installiert – und es wird bald einen TV-Sender geben … – sehr süffige Nachrichten!

Achtung, hier spricht Axel Thorer!

So saß ich in Palma im Studio …

MAN ERLAUBE MIR EIN PAAR ZEILEN EIGEN-PR! Denn ich habe dieser Tage beim Insel-Radio, dieser segensreichen Kommunikation auf Mallorca, neue Folgen meiner nun schon seit über 10 Jahren scheinbar sehr beliebten Kolumne abgeliefert (auf Band). Die werden nun die kommenden Monate vermutlich zweimal am Tag gesendet werden, meist kurz vor 8 und kurz vor 14 Uhr, die Kolumne heißt diesmal „Das Leben geht weiter, Leute!“, bezieht sich auf die blöde Corona-Zeit und steckt voller Tipps zu sehenswerten Menschen, Orten, Ereignissen und Dingen. Meine Beiträge sind mit Absicht nie gelabert lang, sondern prägnant kurz, so um die 2 1/2 bis 3 Minuten – und ich empfehle Papier & Bleistift parat zu haben, denn ich nenne auch Adressen, Telefonnummern und andere nützliche Hinweise. Also, bitte, beim Frühstück und Mittagessen ein bisschen Thorer lauschen …

JETZT JEDEN TAG NEU!

LEUTE, ES IST SOVIEL LOS AUF DER INSEL, da habe ich mich entschlossen, jeden Tag einen neuen Post in meinen Mallorca-Blog zu stellen!!! Er ist also noch interessanter und aktueller als bisher – und ich hoffe nur, dass mir die Informationen nicht ausgehen. Ist aber eher unwahrscheinlich. In dem Fall schon mal Herzlichen Dank an Alle, die mich dauernd wunderbar mit Nachrichten aus allen Ecken versorgen! Also: Täglich so um 9 Uhr gibt’s ab sofort was Neues …

Augen auf bei „Tia Emma“!

IN DEN KLEINEN LÄDEN LIEGEN NÄMLICH SEHR NÜTZLICHE HEFTE HERUM – die „Programme der Saison“! So wie das auf dem Foto für den Sommer 2021 in Felanitx und Portocolom. Sowas gibt’s in nahezu jeder Gemeinde, für fast jede Jahreszeit, voll mit Terminen & Tipps, oft bebildert und dies hier hat die Größe eines Comic-Heftes und dicht gedrängte 44 Seiten. Da steht alles drin, was leider zu 99 % an den Ausländern, selbst den Residenten, vorbei huscht: Sehe besuchenswerte Konzerte, Sportereignisse, Vernissagen, Kirchenfeiern, Theateraufführungen, Kabaretts, Festmahle usw. Natürlich ist der Text auf Mallorquin, aber leicht zu lesen, da es sich um reine Informationen handelt. Und die Sprache der Einheimischen ist eh einfacher zu lesen als Spanisch. Kosten? Nix. Und seien Sie versichert, dass Sie trotz aller Überraschung über ihr Erscheinen herzlich willkommen sind …

Es ist doch immer erfreulich …

WENN SOHNE- MANN IN PAPAS FUSSSTAPFEN TRITT! Meinem Sprössling Tim ist das jetzt mal wieder passiert, als das „Mallorca Magazin“ anrief und um den ausgefüllten Frage- bogen zu „Unter Uns“ bat – und der ist nun in dieser Woche erschienen! Ich war dort auch schon vertreten zu einer Zeit, als Sohnemann noch um Schulnoten kämpfte, und wenn ich mir sein Bild so anschaue, bekomme ich ins Gesicht gesagt, dass die Zeit schneller vergeht, als ich es wahrhaben kann – und wundere mich, dass dieses kernige Mannsbild noch zu haben ist. Dass ich nicht mit allen seinen Antworten einverstanden bin, ist natürlich auch klar – das haben Väter, die im gleichen Metier arbeiten, so an sich! Also „MM“ kaufen und reinschauen …

Jeden Dienstag, um 17 oder 19 Uhr …

So sieht das aus …
… unser Spielzeug

… SPIELEN WIR PETANCA (Petanque, Boulle oder Bo- ccia). Reihum bei Freunden in drei Gemeinden: Schwei- zer, Deutsche, Österreicher, Italiener und Franzosen (das wechselt), immer so um die 10 Personen. Einige haben sich professionelle Bahnen gebaut, andere bieten nur Balkengevierte in der Gara- geneinfahrt. Vorher gibt’s ei- nen Apero mit Snacks, hin- terher oft ein tolles Dinner mit meist gerade entdeck- ten Insel-Weinen. Gespielt wird um die reine Ehre – und es ist das sympathische Ideal-Ereignis einer internationalen Gemeinschaft auf Mallorca. Wir sind nicht mehr jung, aber die Frauen alle höllisch attraktiv und die Männer auf angenehmste Weise erfolgreich. Es ist eine Art Rentner-EU, die sich an den eisernen Kugeln trifft und da alle an Kunst, Musik, Literatur und Kulinarik (einige besitzen auch Yachten) interessiert sind, geht der Gesprächsstoff nie aus. Ich freue mich jede Woche auf unser Turnier und darüber, wie schön es ist, einem Kreis von Menschen anzugehören, die zwar verschiedene Pässe haben, aber sich um Harmonie bemühen – trotz unserer Kämpfe um Millimeter!

Ich muss was für die arme Dame tun …

So könnte das Lexikon aussehen …

… DENN DIE KRIEGT DAS NICHT GEBACKEN MIT IHRER ANZEIGE – und das seit Wochen! Sehen Sie sich den Text mal an: 1 Soll das eine einzige Annonce sein, erscheint aber in 2 Teilen. Aber vorige Woche erschien nur der kleine, untere Teil und war völlig unverständlich. 2 Dann erschien der obere Teil, aber da fehlten der Preis („VB 205 e“) und die Telefonnummer. Mit dem kleinen e sind übrigens Euro gemeint. 3 Nun sind beide Teile der Anzeige erschienen, aber man muss raten, dass das Lexikon von Herder ist – im Text heißt es „Herdes“. 4 Mit „Textbil- dungen“ sind Abbildungen im Text gemeint, auch da hat jemand was verstümmelt. Soll also heißen: Die deutsche Dame bietet ein 9-bändiges Herder-Lexikon von 1907 für 205 Euro an! Und hat nun viel Ärger mit einer Ware, die auch mit Klartext nahezu unverkäuflich ist, zumal sie im Internet für maximal 120 Euro angeboten wird …

Nein, liebe Telefonica, das klappt nicht …

 

Die „Gelben Seiten“    fürs Handschuhfach …

… MIT DEM GUTEN ALTEN TELEFONBUCH! Ab und zu möchte man eine Nummer auf die alte Art finden und da bekommt man den Tipp, dass dieses gedruckte Telefonbuch virtuell existiert, man es also „online“ benützen kann und zwar über die Adresse „paginas blancas telefonica“. „Gracias“, ruft man – verfrüht, denn das klappt nicht! Gibt man die 3 Worte ein, landet man im spanischen Kommunikations-Dschungel. Nichts passiert, wenn man Mallorca oder z. B. Andratx eingibt. Ich jedenfalls, durchaus ein virtueller Neandertaler, konnte mir meine gesuchte Nummer auf diese Weise nicht beschaffen …

P.S.: Wenigstens habe ich das Büchlein „Paginas Amarillas para el Coche“ immer bei mir. Das sind rund 300 Seiten auf Spanisch und Englisch im handlichen Format von 19,3 x 11,3 cm (ich bin nur mit dem Jahrgang etwas hinterher), für das ich der Telefonica herzlich danke …

Lassen Sie uns über Geld reden (Telefon) …

MAG SEIN, DASS DAS MEIN PERSÖNLICHES PROB- LEM IST, aber vielleicht kann ich doch dem einen oder anderen helfen mit diesem Post. Der Fall: Ich habe ein Mallorca-Handy mit einer Insel-Nummer, das ich (z. B. an Tankstellen) mit Euros aufladen muss, wenn es nach Geld schreit. Mein Provider war Movistar und ich zahlte, zu meinem Erstaunen, pro Woche zwischen 20 und 30 Euro! Obwohl das Handy 6 Monate/Jahr gar nicht ein- geschaltet ist und ich es auch nicht sehr häufig benütze, wenn ich auf Mallorca bin. Da bat ich meine Freunde von Beep in Portocolom um Hilfe, die haben Movistar ge- kündigt, mir den Provider Lebara draufgeladen – und nun kann ich 400 Minuten bzw. 28 Tage für 10 Euro telefonieren. Warum nicht gleich so? Aus Unwissenheit. Ich denke, da habe ich heute Vormittag eine Menge Geld gespart …

Ich hab‘ ein neues Buch gemacht!

So sieht der Titel aus …
… und so habe ich …
… einige der 30 Seiten …
… gestalten können

ES GEHT UM DIE WERBUNG, mit der deutsche Mallorca-Touristen zwischen 1902 und 1953 in Hotels, Restaurants, Geschäfte, Höhlen und zu Ausflugstouren gelockt werden sollten – und wurden! Es sind köstliche Stilblüten darunter, z. B. wenn Mallorca falsch eingedeutscht „Majorka“ geschrieben wird. Es gibt aber auch hochinteressante, nahezu politische Details, ganz zu schweigen von der feinen grafischen Gestaltung und der Frage, ob die Hotels und Shops von damals heute noch existieren (die meisten nicht) und was aus denen, die überlebt haben, geworden ist (da gibt es erstaunliche Funde). Mein selbstge- drucktes Buch hat 30 Seiten im Querformat, und wer es haben möchte, muss mich kontak- tieren. Aber ich vers- tehe, wenn’s keiner tut, denn ich möchte unglaubliche 50 Euro dafür haben, da mich die Produktion nicht recht viel weniger gekostet hat. Ich kann allerdings versichern, dass es so etwas kein zweites Mal gibt für Deutsche auf Deutsch.  Kontakt: axelthorer@yahoo.de