Kriminalität

„Bauchi“ in den Bau – aber schnell!

Verschwendete Druckerschwärze …

LIEBE KOLLEGEN AUF DER INSEL, könnt Ihr endlich aufhören, über diesen Deppen zu berichten! Ein Nullinger der übelsten Art! Viel interessanter wäre doch, wem gehört denn nun die Becker-Finca, und warum schreitet der Eigentümer nicht ein, wenn Asoziale (von Euch als „Helden“ gefeiert) seinen Besitz okkupieren. Aber da tut Ihr nichts, stattdessen muss ich mir in fast jeder Ausgabe Eurer Zeitungen diese Kriminellen ansehen! Habt Ihr Euch mal überlegt, was da wirklich geschieht – und was dieser Idiot für ein katastrophales Beispiel abliefert, für das er in den Knast gehört? Besetzt Privatbesitz und wird „prominent“ dadurch. Toll, wenn das so ist, können ja noch mehr Penner anreisen, in Häuser und Wohnungen eindringen und dann so tun, als geschähe das für den „Weltfrieden“! Dieser Vollpfosten auf der Becker-Finca ist auch kein „Hippie-Guru“, als den Ihr ihn immer bezeichnet (seid Ihr eigentlich verrückt?), sondern ein stinkfauler Spinner, der dem anständigen Leben nicht gewachsen ist, und deshalb auf die übelste Art schmarotzt – und Ihr fallt doch tatsächlich auf seine blöden Sprüche rein!!! Schlimm genug, dass die spanische Polizei und die Staatsanwälte – und die Finca-Besitzer – zusehen. Aber noch schlimmer ist, dass dieses Nichts Euch derart viel Platz wert ist …

Wer hat das Paket geklaut?

Der Postbeleg aus Manacor …
… ein Feuerzeug …
… und 2 Fischer …
… aus China

ICH HABE IMMER WIEDER VON SO EINEM FALL GEHÖRT, habe aber nicht geglaubt, dass mir das passieren könnte! Dass ein Paket zwischen Manacor und München spurlos verschwindet! 2,5 Kilo schwer, mit Klamotten, zwei Pozellanfiguren und drei antiken, nicht mehr funktionierenden und deshalb leeren je 20 cm großen Tischfeuerzeugen aus Metall. Aufgegeben am 19. November um 11:24 Uhr auf der Post in Manacor – und bis heute verschwunden! Trotz aller Belege. Versandkosten: rund 20 Euro! Erst hat die Correo in Spanien gesucht, dann die Deutsche Post in der Bundesrepublik. Ergebnis: null! Seit 2 1/2 Monaten bleibt das Paket verschwunden und das auf dem Postweg. Wer hat es geklaut? Ein Spanier oder ein Deutscher? Keiner weiß es. Es hat wohl Mallorca verlassen, kam aufs Festland (das habe ich per Telefon recherchiert) und … – jetzt schiebt es eine Post auf die andere. Ich hätte das Paket gerne, schon weil die Porzellanfiguren und Feuerzeuge antike Stücke sind (man betrachte sich nur die Fotos!). Und wie lange darf etwas verschwunden sein, ehe einer zugibt: Das kriegen Sie nie wieder, sorry, Totalverlust! 1200  km sind es nur von Mallorca nach Deutschland, und ich Schlaumeier wollte die Sachen per Post nach Hause bringen, um mich nicht beim Fliegen mit Gepäck (und vielleicht verdächtigen Riesen-Feuerzeugen) zu beschweren … P. S: Gestern hatte ich eine Nachricht im Briefkasten – ich kann mir bei der Post 98.11 Euro abholen für das Paket, die Correo entschädigt mich. Wie sie auf diesen Betrag kommen, ist mir schleierhaft, aber ich hab mir das Geld vorsichtshalber schnell geholt!

Verbannung? Ja, sowas gibt’s …

ICH DACHTE, SOWAS SEI EINE STRAFE DES MITTELALTERS – oder nur auf den Malediven in Kraft. Ein Irrtum: Gerade hat ein Richter in Palma einen Pädophilen zu einer langen Haftstrafe verurteilt – und zum Verlassen Mallorcas für die nächsten 12 Jahre! Man stelle sich das in Hamburg vor! Oder in Bayern! Verbannung, denke ich, funktioniert nur auf einer Insel, und in Spanien, denn ich glaube nicht, dass es einen ähnlichen Paragraphen in der deutschen Rechtsprechung gibt. Was macht eigentlich ein Krimineller, dem das passiert? Raus aus Mallorca, rüber nach Ibiza? Oder aufs Festland? Geht die Familie mit in die Verbannung – und er dann betteln? Mich erinnert das ein bisschen an Adam und den Garten Eden. Nur hatte der erste Mensch keine Gelegenheit zur Pädophilie …

SE VENDE: 2 Packungen „Schmuggler-Zigaretten“

Die beliebte „Cabaret“ …
... und die „Oxford“

SIE STAMMEN AUS DEN JAH- REN 1945 BIS 1960, es sind Mar- ken, die in Algerien hergestellt wurden – und nachts per Schiff heimlich, weil illegal nach Mallorca gebracht wurden! „Schmuggler-Zigaretten“, mit denen man das Monopol des Franco-Regimes unterlief, und ich habe sie 1958 in einem der Schmuggler-Hotspots an der Südostküste, dem Restau- rant „Can Gusti“ bei Cala Mura- da geschenkt bekommen. Damals gab es die Hotelsiedlung Cales de Mallorca noch nicht, in ihren drei Buchten lagen die Verstecke und die Boote, mit denen die Ware abgeholt oder aus dem Meer gefischt wurde. Die beiden Päckchen sind also Museumstücke des Widerstands, die Schmuggler pafften diese Zigaretten, nachdem sie in der Dunkelheit Gefängnisstrafen und nicht selten ihr Leben riskiert hatten, und verkauft wurden sie nur an Leute, die das Losungswort kannten. Ich wäre bereit, beide für 30 Euro abzugeben.

NO! ist jetzt auch auf Mallorca ein NEIN!

Das Logo der Bewegung …
… und der Pakt gegen die Gewalt

… FALLS DAS NOCH EINER NICHT BEMERKT HAT! Mit kleinem Logo in Trauerschwarz und einer Internet-Bewegung, die „lljure de violencies masclistes“ heißt (Kampf der männlichen Gewalt). Ich habe vor ein paar Tagen die ersten Zeitungshinweise und sogar kleine Plakate gesehen. Auf Mallorquin, als beträfe der Vorwurf nur die einheimischen Machos, aber das ist nun mal die Inselsprache. Dabei sind die, die sich den Frauen gegenüber schlecht benehmen, eigentlich eher … – na, ich sag‘ nix, weiß ja eh jeder, wer gemeint ist! Wenn der dunkle Punkt hilft, fände ich das großartig, und gerade im Urlaub, wo die Hemmschwelle traditionell nicht besonders hoch ist, war die Aktion überfällig. Meine Damen, wenn bei Demonstrationen noch ein Transparent-Träger gesucht wird – ich bin dabei!

Dreimal ausgeraubt am Flughafen …

So ist’s ihm passiert …

MAN GLAUBT ES KAUM, und dabei ist mein Freund eigentlich ein cleverer Bursche, groß, kräftig und aufmerksam! Dennoch ist er 3 x (in Worten: drei Mal!) von Taschendieben ausgeraubt worden, als er jemanden abholen wollte. Sie haben ihm jedesmal seine Geldbörse mit erheblichen Geldbeträgen, den Kreditkarten und allen Dokumenten wie Führerschein und Personalausweis aus der rechten Gesäßtasche seiner Hose gezogen. Nun sollte man denken: Einmal kann’s passieren, beim nächsten Mal passt man höllisch auf und ein drittes Mal ist unmöglich! Nein, ist es nicht, und das Fatale daran: Mein Freund weiß noch nicht mal, wie, wo und wann es passiert ist. Aber als er den Flughafen betrat, hatte er die Geldbörse noch, als er ihn verließ, war sie weg. Wie kann das sein, dass man derart auf der Hut ist und die Diebe dennoch Erfolg haben? Das genau war die Frage, die sie ihm auf dem Konsulat gestellt haben, als er neue Papiere beantragte. Und die die Banken interessiert hat, als er seine Kreditkarten sperren musste. D r e i  M a l ? !  Sie haben ihm die Diebstähle kaum noch geglaubt, ließen durchblicken, dass sie ihn verdächtigten, Komplize von Ganoven zu sein. Hätte er nicht durch Schaden klug werden müssen und die Geldbörse  n i c h t  w i e d e r  in die Gesäßtasche stecken dürfen? Ja, sicher, hinterher ist man … – blablabla. Ich erzähle diese Geschichte, um zu warnen: Die Taschendiebe am Flughafen sind nicht nur geschickter, als man denkt, sondern auch erheblich dreister …

Hausbesetzer? Da hat einer ’ne clevere Idee …

EIN SEHR NETTER, CLEVERER DEUTSCHER BIETET SIE AN – per Zeitungsanzeige, und wer interessiert ist, kann ihn gleich anrufen (mit der 0049 vorne dran …). Es geht darum, dass ein Haus oder eine Wohnung gar nicht erst besetzt wird. Dafür hat der Mann einen interessanten Service eingerichtet: Mehrere Rentner-Ehepaare, die für einen nominellen Obolus in die Immobilie einziehen, wenn sie leersteht! Sie fliegen dafür nach Mallorca – und kehren nach Deutschland zurück, wenn der Besitzer zurückkommt. Das wird vertraglich geregelt mit der „Rentnerehepaar-rufen-sieunsan-Hilfe“, auch die Sache mit den Flugkosten (von Fall zu Fall verschieden), und was den Rentnern für die Einmiete zu zahlen ist (wenn überhaupt). Als ich den Mann mit der zündenden Idee anrief, versicherte er mir, dass diese Rentnerpaare „alle gut situiert“ sind, alle „einen festen Wohnsitz in Deutschland“ haben, aber gern „ein paar Tage auf der Insel Urlaub machen.“ Und bestimmt keine „Okupats sind, die man sich auch noch freiwillig ins Haus holt.“ Ich halte das für eine ziemlich gute Lösung, wenn sie finanzierbar ist und die Rentner Leute sind, die man auch als Gäste reinlassen würde. Beide Punkte versprach der clevere Deutsche …

Danke, liebe Polizei in Palma!

Das ganze Plakat …
… und die 3 Cartoons

SIE HABEN DEN SAMMLERN EIN INTERESSANTES OBJEKT GELIEFERT, das gleichzeitig die Touristen vor Schaden bewahrt! Ein Plakat in 2 Größen (riesig und handlich), auf dem die 3 häufigsten Betrügereien, begangen von Menschen an Menschen, in der Stadt Palma abgebildet sind: die Hütchenspieler, die Nelkenfrauen und die falschen Bettler. In 5 Sprachen, auf grellgelbem Papier und mit 3 schlichten, aber klaren Cartoons. Man beachte vor allem die vierköpfigen Familien an der Hand zweier Polizisten in der Fußleiste! Ich habe mir das Plakat sofort besorgt (im Kommissariat zwischen Rathaus und Plaza Eulalia), es rahmen lassen und Zuhause aufgehängt. Als Kunstobjekt, denn die Chance, dass die gezeigten Vergehen dort begangen werden, ist minimal …

Schon mal jemanden im Palma-Gefängnis besucht?

Das Gefängnis von Außen

EINE SPANNENDE ANGELEGENHEIT! Wobei ich davon ausgehe, dass keiner meiner Leser selbst einsitzt, einen Verwandten drin hat, oder einem Bekannten eine solche Freude machen möchte. Aber ich habe es versucht, denn ich kenne einen Deutschen, der seit 13 Jahren hinter den Palma-Gittern lebt (entsprechend kapital war sein Verbrechen!), und da dachte ich mir: Dieser einsame Mensch möchte vielleicht mal mit einem Landsmann reden, der in Freiheit lebt. Denn als er eingebuchtet wurde, 2006, gab es z. B. weder iPad noch Facebook, keinen Krieg in Syrien, keine Flüchtlingsin- vasion, Helmut Kohl lebte, Jürgen Klinsmann war Bundestrainer, flog Air Berlin noch und Trump … – ach, lassen wir das! Aber ich hab’s mir leichter vorgestellt: 1) Man muss persönlich ins Gefängnis (möglichst mit Anwalt) und einen Brief an den Gefangenen mit der Bitte um ein Gespräch abgeben. Heißt es. Klappt aber nicht, der Anwalt muss dem Justizministerium schreiben, im Gefängnis nehmen sie den Brief nicht an. Die weigern sich sogar, auf ihrem Computer nachzuschauen, ob der Gegangene überhaupt noch da ist … 2) Die Gefängnisleitung entscheidet, ob der Gefangene den Brief bekommt. 3) Wenn ja, kann der Gefan- gene äußern, ob er den Besucher sehen will. 4) Ist er dazu bereit, entscheidet die Gefängnisleitung, ob sie das genehmigt. 5) Tut sie das, bekommt man einen Besuchstermin in etwa 2 Monaten, denn immerhin ist der Knast in Palma ein Hochsicherheitsgefängnis und in dem Trakt, in dem mein Langzeit- knacki lebt, sitzen die ganz Gefährlichen! 5) Ich bekam gerade Nachricht, dass der Gefangene „unbekannt“ sei. Was nun? Ist er tot, begnadigt oder wollen die einfach nicht? Fortsetzung folgt …

Neu: Die „Buzon-Vandalen“ …

Hier haben sie gehaust …

SIE PLÜNDERN DIE BRIEFKÄSTEN (Buzones), die an einigen Zufahrtsstraßen liegen, weil die Post sich weigert, zu den Häusern zu kommen. Es sind gut gebaute Metallkästen mit Schlitzen und Schlössern – aber nicht massiv genug gegen die Gewalt der Räuber, die die Klappen abreißen und die Türchen aufstemmen. Diese Kriminalität ist neu auf Mallorca, da scheinen sich jene am fremden Eigentum zu bedienen, die zu schisserich sind, in die Häuser einzubrechen. Was sie sich davon versprechen, ist ziemlich dürftig: Bargeld in Briefen, schmale Päckchen, Waren in knautschigen Kuverts, Informationen über die Adressaten? Möglich, dass ab und zu auch mal Hooligans am Werk sind, die nur zerstören wollen. An den weit über 100 kaputten Buzones, die ich gecheckt habe, standen auch mallorkinische Namen, die Verwüstung hat also nichts mit Ausländerhass zu tun. Interessant war, dass eine Schweizer Residentin klagte, ihr seien Medikamente gestohlen worden, die sie im Internet bestellt hatte. Das könnte die Lösung sein: Lohnendes, elektronisch geordertes Diebesgut, das per Post verschickt wird.