Mietwagen

Eine attraktive Waldbrand-Warnung …!

Hübsch und eine gute Idee …

DIE REGIERUNG DER BALEAREN HAT DIESEN STICKER DRUCKEN LASSEN – mit gezeichneten Dramen, schön bunt und groß wie Joghurtbecher-Deckel. Gleich mit der dicken Notrufnummer 112 und den (angeblichen) Hauptursachen für die Brände in den Baumbeständen: Feuerwerk, Zigarettenkippen aus dem Auto werfen und Grillen. Es wird erwartet, dass die Insulaner (Residenten und Leihwagenmieter) die Sticker auf ihre Autos pappen und die Verbote verinnerlichen. Ob’s hilft, steht noch nicht fest, den Versuch ist’s aber wert.

 

 

 

Mit Chauffeur durch die Insel …

Die Visitenkarte …

BENÖTIGT JEMAND EINE LIMOUSINE MIT FAHRER? Eigentlich jeder ab und zu gerne, aber, uff, da sind eine Menge Abkocher unterwegs. Aber einer, der reich genug ist, um auf eigene Autos und Taxifahrten zu verzichten, hat dann doch einen seriösen Luxus-Limousinen-Betreiber entdeckt: Senor Marques, Chef und Chefchauffeur der Firma Autocares Marques SA. Der hat feine schwarze Wagen der Marken Mercedes-Benz, Audi und Lincoln in seinen Garagen, verlangt eigentlich auch nicht wesentlich mehr für Stunden und Distanzen als die Taxler (20 bis 30 % plus), fährt für die besseren Hotels und hat – sehr wichtig – trotz aller Geschäftstüchtigkeit noch Spaß an seinen Passagieren. Adresse: Carrer del Gremi de Boneters, 47, in Palma. Telefon: 971/ 43 04 43.

Was in Mietwagen vergessen wird …

UNGLAUBLICH, WAS ALLES IN ZURÜCKGEGEBENEN AUTOS LIEGT! Ein Freund von mir, der eine Leihwagenfirma besitzt, hat jetzt einen großen Bastkorb und ein Regal mit drei Fächern in sein Büro gestellt – der Korb ist für die Sonnenbrillen, Schals, Schlüssel, Flugtickets, Kinderspielzeug, Kondompackungen, Kameras, Telefone, Modeschmuck und Regenschirme; das Regal für die Hunderte von Büchern, meist Reiseführer und Krimis, und die Landkarten. Das alles findet er in den entliehenen Wagen, manchmal auch Bikinis, T-Shirts und Strandschuhe. Da weiß man dann nicht genau, ob das Zeug vergessen oder entsorgt wurde. Jeder gute Bekannte, der ins Büro kommt, darf sich gratis bedienen, so kam ich zu Shakespeares „Sonetten“, meiner ersten RayBan mit passendem Etui und einer Inselkarte im seltenen Maßstab 1:20 000. Zwei Siurells, eine alte Keramikschale und einen signierten Druck von Gustavo überließ mir mein Kumpel nicht – er wollte ihn auf eBay anbieten, denn zurück schickt er grundsätzlich nichts …

Da nehme ich doch lieber gleich einen Mietwagen …

Das nehmen – oder …
… oder billiger selber fahren?

… WENN ICH WEISS, WAS EIN TAXI KOSTET! Simple Rechnung: Vom Flughafen zu mir nach Hause verlangen die Taxistas rund 80 Euro (und weigern sich oft, das letzte Stück Straße zu fahren, weil es nicht asphaltiert ist). Zurückbringen zum Airport: Nochmal 80 Euro. Macht für hin & rück 160 Euro. Einen Mietwagen bekommt man für etwa 20 Euro. Nehme ich den für 8 Tage, kommt’s in etwa aufs Gleiche raus. Was sagt uns das? Dass Leihwagen billig und Taxis zu teuer sind. Nun gut, kann ich nicht ändern. Also miete ich ein Auto für 1 Tag, vorausgesetzt, dass der Verleiher ein Büro bei mir in der Nähe hat für die Rückgabe. Und miete ein Auto später wieder einen Tag, um zum Flughafen zu kommen. Macht 50 Euro statt 160 Euro. Eine Milchmädchenrechnung, weil die Versicherung noch draufkommt? Handeln, Freunde, handeln! Ein Freund bekommt seinen Leihwagen dauernd und zu jeder Jahreszeit für 15 bis 18 Eur0/Tag! Für die gesparten 110 Euro geh ich übrigens mit der Süßen auf einen Sterne-Snack zu Tomeu Caldentey …