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Das ist der King unter den Killersprays …

… SAGEN DIE EINGEBORENEN EXPERTEN, denen ich vertraue. Es ist eine auffallend hohe und schmale Waffe gegen Fliegen, Mücken, Ameisen, Spinnen, Kakerlaken und Wespen (so steht’s auch mit Bildchen drauf), sie heißt „Killer 51“ und erfüllt zwei Forderungen: 1. Gnadenlose sind zufrieden, weil selbst die größten Feinde sofort tot umfallen. 2. Tierfreunde sind zufrieden, dass die Feinde nicht lange leiden müssen. Ich weiß, in jeder Ferreteria gibt es ungefähr 30 Spraydosen ähnlicher Art und das Seltsame ist, dass bei Anwendung der meisten zum Beispiel Kakerlaken und Riesenspinnen nach/mit einer vollen Ladung weglaufen oder nur scheintot sind. Aber „Killer 51“ ist so stark, dass man aufpassen muss, nicht selbst was vom Spraystrahl abzubekommen! Die Frage nach meinem Tipp dieser Art ist übrigens die, die mir am zweithäufigsten gestellt wird …

 

HIER GIBT’S WEIN VOM FASS – WEISS, ROT und ROSE!

Aus diesen Fässern wird abgezapft …

ICH HABE DIE WEINHANDLUNG „CAN RAMIS“ in FELANITX SCHON MAL ERWÄHNT, aber gestern war ich wieder mal da, hab‘ mir je 1 Liter Weißwein (2.30 Euro) und Rose (2.40 Euro) abfüllen lassen. Normalerweise müssen Kunden einen leeren Behälter mitbringen, aber inzwischen hat sich Remis eine Batterie leerer Plastikflaschen zugelegt und füllt die ab. Der Wein stammt aus der Bodega Ripoll, wird aus 100 Liter-Fässern abgezapft – und ist erstaunlich gut als Tafelwein! Ich war überrascht, denn früher wurde da oft mal Plörre ausgeschenkt, nun ist die Qualität deutlich verbessert. Und das zu dem Preis! Man findet „Can Ramis“ in einer schmalen Gasse namens calle Convent, 39-41. Ach, übrigens: Ein Stück weiter die Straße rauf liegt liegt rechts der Friseursalon KISKA. Chefin ist eine alte Dame gleichen Namens, die in ihrer Jugend eine berühmte lokale Schlagersängerin war – ich habe sie in Palma noch auf der Bühne gesehen und sie war sensationell gut …

Ganz neue Mode – und eine großartige Idee!

Die große Runde …
… ist wie die große Ovale …
… mit Leder eingefasst!

HANDTASCHEN WIE KÖRBE, geflochten aus Palmwedeln! Made in Mallorca – und das war überfällig! Ich habe sie im Supermarkt am Hauptplatz in San Macia (bei Manacor) entdeckt: kreisrund und oval, in Fußball- und Handballgröße, hübsch und praktisch mit weichem braunem Leder verstärkt, samt langem Schultergurt, per Reißverschluss zuzumachen – und sonst so simpel gestaltet wie die typisch mallorkinischen Körbe! Zwischen 23 und 29 Euro kosten die Taschen, die ich nirgendwo sonst gesehen habe. Schönes Souvenir: Gruß von der Insel …

Ich hab‘ ein neues Buch gemacht!

So sieht der Titel aus …
… und so habe ich …
… einige der 30 Seiten …
… gestalten können

ES GEHT UM DIE WERBUNG, mit der deutsche Mallorca-Touristen zwischen 1902 und 1953 in Hotels, Restaurants, Geschäfte, Höhlen und zu Ausflugstouren gelockt werden sollten – und wurden! Es sind köstliche Stilblüten darunter, z. B. wenn Mallorca falsch eingedeutscht „Majorka“ geschrieben wird. Es gibt aber auch hochinteressante, nahezu politische Details, ganz zu schweigen von der feinen grafischen Gestaltung und der Frage, ob die Hotels und Shops von damals heute noch existieren (die meisten nicht) und was aus denen, die überlebt haben, geworden ist (da gibt es erstaunliche Funde). Mein selbstge- drucktes Buch hat 30 Seiten im Querformat, und wer es haben möchte, muss mich kontak- tieren. Aber ich vers- tehe, wenn’s keiner tut, denn ich möchte unglaubliche 50 Euro dafür haben, da mich die Produktion nicht recht viel weniger gekostet hat. Ich kann allerdings versichern, dass es so etwas kein zweites Mal gibt für Deutsche auf Deutsch.  Kontakt: axelthorer@yahoo.de

 

 

 

Ist das nicht reizend?

Das Museum in den …
Mallorkiner     mit Buffes
… Schaufenstern

DER LADEN HEISST GRIMALT, dort kann man Stoffe und mallorkinische Trachten kaufen, er liegt in der Altstadt von Felanitx – und als ich die beiden Schaufenster sah, bin ich rein und habe dem Besitzer gedankt! Dafür, dass er sie als museale Auslagen gestaltet hat. Mit den (ur)alten Werkzeugen seiner Zunft der Tuch- und Kleidermacher. Die liegen nicht nur einfach rum, sondern wurden beschriftet, und was man mit ihnen herstellte, ist ebenfalls zu sehen. Kostenlos. Das ist eine großartige Idee und ich bin kurz davor, mir bei Grimalt „Buffes“ machen zu lassen, die wunderbar weiten und deshalb bequemen Pluderhosen, die man nur noch an Feiertagen und beim Volkstanz sieht. Ich finde, diese Museums-Schaufenstern sollten andere authentische Geschäfte ruhig kopieren …

 

 

 

 

Ziegenkaese – jetzt wieder frisch!

Die Käse von Can Patro werden …
… jetzt so angeboten!

VIELLEICHT STÖRT ES JA EINEN, dass ich jetzt zum 3. Mal über den Meister des handgefertigten Ziegenkäses berichte: Can Patro bei Manacor. Aber das hat seinen schmackhaften Grund, denn was er liefert, ist wirklich erstklassig, und damit zieht er von Wochenmarkt zu Wochenmarkt, so dass jeder seinen Käse kaufen kann. Die Winterpause (wegen der Geburt der Zicklein, die die Milch ihrer Mütter brauchen) ist vorbei und nun hat er sich was neues einfallen lassen: 1. Die Käsesorten (milder, schärfer, länger oder kürzer gereift, mit Schimmelpilz geblendet usw.) sind jetzt numeriert von 1 bis 9 auf den Verpackungen. 2. Can Patro kauft Kuhmilch und stellt auch normalen Käse her. 3. Die Nr. 9 zum Beispiel entstand aus einem Ziegen- und Kuhmilch-Mix. 

SE VENDE: Das Fastford-Damespiel …

Cola-Dosen gegen „Hamburger“ …

ICH HABE ES VOR 20 JAHREN ENTDECKT, in einem Spielzeugladen in der Altstadt von Palma. Ich wusste sofort, dass es etwas Besonderes war, nämlich Made in Mallorca! Ein hellgrünes und weißes Spielbrett und als Steine witzige „Hamburger“ und Cola-Dosen. Delikat gemacht, eine künstlerische Arbeit, wahrscheinlich ein Einzelstück, in der gewohnten Spielgröße, zum Anbeißen attraktiv und die aus Plastelin, Papiermaché und Papier hergestellten Buns & Tins zum Damespiel zu bewegen, ist viel lustiger als die üblichen bunten Männchen aus Holz. Nun möchte ich es verkaufen – und 50 Euro dafür! Was für ein Insel-Unikat geradezu ein Schnäppchenpreis ist …

Zwei Flaschen-Tipps für die Tafel?

Der Cava …
… und der Weiße

MEINE TIPPS SIND GLAUBWÜRDIG, aber ich muss eine Warnung vorausschicken: Wie fast immer, sind auch dies Insel-Tropfen zu teuer! Viel zu teuer! Das eine ist ein Rose-Cava, Brut natürlich, von Castell Miquel und er heißt, wie alle Produkte aus dem Hause Popp, sehr poetisch: „Pearls of an Angel“. Ein wirklich guter Cava, den ich – Prof. Popp sei gedankt – aus einer Magnum genießen konnte. Aber als ich ihn bestellen wollte, entdeckte ich, dass er 17.95 Euro kostet. Das ist mir zuviel, denn es gibt jede Menge erstklassiger Spanien- und sogar Mallorca-Sekte für weit weniger, ohne dass sie steil abfallend schlechter wären. – Die zweite Flasche ist der Chardonnay von Jose Ferrer, der „Dues“ heißt. Ein scheuer Adelsmann kredenzte ihn mir in seinem etwas feuchten Palazzo in der Tramuntana und er war bedeutsam gut. Das hätte ich von Ferrer nicht erwartet, und als ich mich im Internet nach dem Preis erkundigte, lag er bei 12.50 Euro. Was im Rahmen ist, aber 3 Euro weniger wäre gerechter. Dennoch: Wer sich’s leisten kann, sollte meinen Tipps folgen und mir beim 6. Glas einen kleinen Toast schenken …

Die Chips der Eingeborenen …

Das Regal voll …
… und mein Favorit

SNACKS GIBT’S WIE SAND AM MEER IN DEN SUPERMÄRKTEN, die Regale sind voll davon – aber ich greife nur nach der einheimischen Ware. Nach denen, die mit mallorkinischem Meersalz, spanischen Oliven, Paprika aus Murcia, Anchovis aus Andalusien und vielleicht sogar mit Kartoffeln aus sa Pobla gemacht wurden. „Marinas“ heißen die, oder „Mediterranean Chips“. Man findet sie z. B. bei „Spar“ und die dicke Tüte mit 150 g Inhalt kostet 1.90 Euro! Bekanntlich werde ich leider nie bezahlt dafür, wenn ich Werbung mache, so kann ich unbeschwert nach meinem Gusto urteilen – und deshalb empfehle ich die olivgrüne Packung mit Salz vom es Trenc-Strand, schwarzen Oliven und Anchovis, die ich hier etwas größer zeige!

… und die Seligen vernehmen seinen Gesang! Kapitel 2

… mit Liedern von Frau Schubert
So sieht die CD aus …

(Fortsetzung von Kapitel 1) … DEN VON FRANZ SAILER, KELIM-KÖNIG von SANTANYI! Denn eigentlich ist er ausgebildeter Opernsänger, mit einer glasklaren Tenor- stimme, die auch im Alter kaum etwas von ihrem Schmelz verloren hat. Und wer meinen Rat befolgt und zu ihm eilt nach Santanyi (carrer de Bispe Verger, 6), da er sein Geschäft schließt und einen sensationellen Schlussverkauf von Boden-, Wand- und Raumschmuck anbietet – der kann ihn hören, wie er singt! Man muss Sailer nur bitten, die CD mit seinen Schubert-Liedern einzulegen und über das Soundsystem seines Palais zu jagen! Dann wird der Teppichladen zum Konzertsaal und anschließend kann man neben den Rabatt-Kelims auch noch die CD kaufen (für 10 Euro). Die in eine besondere Sammelbüchse gesteckt werden: für den Tierschutz auf Mallorca!