Skandale

Das wahre Problem mit den Sauf-Narren ist …

Als gäb’s das Virus gar nicht …

… DASS SIE NUR ÜBERS WOCHEN- ENDE EINFLIEGEN, montags sind sie wieder weg! Deswegen ist es ihnen schnurzpiepe, was sie mit ihrer Disziplin- losigkeit anrichten. Saufen, randalieren, Corona missachten – und weg! Worauf die Regierung gezwungen ist, die Quarantäne wieder zu verschärfen. Und da gibt es idiotische Medien, die von „Beschränkung der Freiheit“ sprechen, von der „Zerstörung des Paradieses“ und argumentieren: „Die Menschen wollen doch nur Spaß haben!“ Und dann behaupten dämliche Internet-Nitwits und sogenannte „Ballermann-Stars“, die Regierung sei selbst schuld, denn es wären keine Polizisten vor Ort gewesen, um jene deutschen und britischen Alks zu kontrollieren und disziplinieren. Leute, dann hätte es ein Frankfurt an der Playa gegeben, mit Straßenschlachten und Plünderungen. Jetzt hocken die Suffköppe Zuhause, fanden’s toll und grinsen hämisch über das, was sie angerichtet haben, und wir müssen’s ausbaden, Malle ist wieder unattraktiver geworden und vielleicht kommt sogar eine „2. Welle“. Aber eins muss man auch sagen: 99 % der Bierschuppen an der Playa gehören Mallorkinern, und die haben die Suffköppe hemmungslos abgefüllt, um möglichst schnell möglichst viel zu verdienen! Von diesen Wirten, oft ihre nahen Verwandten und natürlich Steuerzahler, reden die Insel-Politiker überhaupt nicht …

Da erregte ein kleiner Satz Aufsehen …

Maruja Garcia, „Miss Europa“ 1962, die schönste Mallorkinerin der Moderne
… und mein Interview

... UND ICH WURDE DUTZENDFACH GEFRAGT, wie ich das wohl gemeint haben könnte. Leute, so wie ich es gesagt habe! Der Anlass war ein Interview im „Mallorca Magazin“ zu meinem 80. Geburtstag und Maike Schulte hatte mich gefragt: „Sie kennen auch die geheimen Seiten der Mallorquiner. Können Sie uns ein Beispiel nennen?“ Und ich, ein von Geburt dezenter Typ, habe geantwortet: „Geheime Seiten? Die soll ich kennen? Ich weiß von nix – aber von der Erotik der Mallorquinerinnen erzählt man sich Wunderdinge!“ – Mehr nicht, und doch habe ich damit in ein (sexuelles?) Wespennest gestochen. Nicht nur Deutsche sprachen mich an, wollten mehr wissen, sogar Mallorkiner, die keine deutschen Zeitungen lesen, erkundigten sich nach den Frauen, die ich scheinbar kennen würde, sie aber nicht! Es gab auch Señoras, die mir vorwarfen, ihr Geschlecht auf die Sexualität zu reduziere, und meine Nachbarin Elena, 50 Jahre jünger als ich, tippte sich kurz mal an die Stirn. Wirklich, Leute, Hinweise auf die spezielle Sensualität der weiblichen Insulanerinnen ziehen sich seit Jahrhunderten durch die Literatur, wer sich mit offenem Herzen durch Mallorca bewegt, entdeckt immer wieder Unwiderstehliches auf schönen Beinen (mit Glück sogar Maruja, die einzige „Miss Europa“ aus Mallorca und mit 76 immer noch berückend schön) und mein Freund Damian hat mir mal verraten – ach, lassen wir das, Elena tippt sich sonst wieder an die Stirn (sie ist seine Frau)

Entdeckt! Der Trick der Millionenganoven …

So ein Dokument scheuen die Gangster wie der Teufel das Weihwasser …

SIE HABEN DEN STAAT UND/ODER MITBÜRGER UM ZIG-MILLIONEN BETROGEN – und leben auf Mallorca wie die Made im Speck! Bewohnen Prachtvillen, und lügen, das sich die Balken biegen. Dass sie arm seien und nur geduldet im Haus eines Freundes. Dass sie von ihrer Ehefrau ausgehalten würden (denen sie vorher die ergaunerten Millionen überschrieben haben), und nichts gehöre ihnen mehr, alles geliehen, zur Verfügung gestellt, eingeladen. Bullshit! Als Journalisten einem dieser Gangster auf die Schliche gekommen waren, log der den nächsten Interviewer frech ins Mikrofon: Er sei nur Mieter in seinem Palast, bezahlt von einem Kumpel, und nein, den Namen des Hausbesitzers möchte er nicht nennen, den vom Kumpel natürlich auch nicht. Der Trick ist: Natürlich haben sie die Protzvilla gekauft mit dem gebunkerten, verschobenen Schwarzgeld – aber sie haben, was auf Mallorca ganz leicht ist, den Namen des Vorbesitzers im Grundbuch und dem Kataster-Eintrag stehen lassen! Offiziell gehört ihnen die Immobilie also nicht. Deshalb wollte der Ganove den Namen des Hausbesitzers nicht nennen. Den er missbraucht für seine kriminelle Existenz. Ich schätze mal, dass sich von diesen Typen derzeit 20 bis 30 auf der Insel rumtreiben und mit ihrem Luxusleben die lokalen Umsätze in die Höhe hieven. Deshalb sind sie auch so beliebt und zählen sogar zur Society …

NO! ist jetzt auch auf Mallorca ein NEIN!

Das Logo der Bewegung …
… und der Pakt gegen die Gewalt

… FALLS DAS NOCH EINER NICHT BEMERKT HAT! Mit kleinem Logo in Trauerschwarz und einer Internet-Bewegung, die „lljure de violencies masclistes“ heißt (Kampf der männlichen Gewalt). Ich habe vor ein paar Tagen die ersten Zeitungshinweise und sogar kleine Plakate gesehen. Auf Mallorquin, als beträfe der Vorwurf nur die einheimischen Machos, aber das ist nun mal die Inselsprache. Dabei sind die, die sich den Frauen gegenüber schlecht benehmen, eigentlich eher … – na, ich sag‘ nix, weiß ja eh jeder, wer gemeint ist! Wenn der dunkle Punkt hilft, fände ich das großartig, und gerade im Urlaub, wo die Hemmschwelle traditionell nicht besonders hoch ist, war die Aktion überfällig. Meine Damen, wenn bei Demonstrationen noch ein Transparent-Träger gesucht wird – ich bin dabei!

Habgier gegen Hitze!

Selbst bei 36° wird …

 

… das volle Greenfee verlangt

ES HABEN SICH GOLFER BESCHWERT BEI MIR – und ich konnte es nicht glauben! Dass der Golfklub Vall d’Or (und vielleicht auch andere, das kann ich mir gut vorstellen auf Mallorca) im Moment keine halbierten Greenfees für 9 Löcher akzeptiert! Man ist herzlichst eingeladen, die halbe Runde zu spielen – muss aber für die ganze zahlen. Ich habe extra dort angerufen und sie haben es mir bestätigt. Also nix 60 Euro, sondern 120 Euro (als Fremder) oder 89 Euro (mit einem Mitglied). Trotz der Hitze, die keiner 2 1/2 oder gar 4 Stunden unter praller Sonne aushält, selbst nicht mit Auto und Abschlag um 7 Uhr! Da negiert die Habgier die Hitze und der Prinz, der den Klub besitzt, kennt keine Gnade …

Der Gestank kurz vor/nach dem Flughafen …

ICH DENKE, DASS INZWISCHEN MILLIONEN DIE NASE GERÜMPFT HABEN! Es ist ja auch, als hätte eine Armee von Zyklopen eine Furz-WM veranstaltet. Ich möchte nicht wissen, wie oft sich Leute im Taxi oder im Leihwagen gegenseitig beschuldigt haben, ohne einen Ton zu sagen … – grundlos! Denn der bestialische Gestank auf der Autobahn Ma-19 von Palma nach Llucmajor (bei km 5) oder umgekehrt, nicht weit von der Flughafenausfahrt, entsteht durch ein Umweltverbrechen: Jahrelang haben gewissenlos Unternehmer tonnenweise Müll in einen stillgelegten Steinbruch gekippt! Wenn man von Llucmajor kommt, sieht man vorne links und jenseits der Autobahn noch einen klaffenden, senkrechten Spalt – der Rest des Steinbruchs, die Quelle des infernalischen Geruchs! Als man den Skandal entdeckt hatte, geschah erstmal gar nichts, weil jeder die Schuld von sich wies, dann wurde der Steinbruch einfach zugeschüttet. Seitdem gärt und gast der Müll darunter, stinkt erbarmungslos aus allen Ritzen bis in alle Ewigkeit. Aber nach traditionell mallorkinischem Prinzip ist das Problem nicht existent, weil nicht sichtbar! Das wollte ich allen sagen, die sich immer schon gewundert haben und in Zukunft noch wundern werden …

Hier lernen Sie das besch… Buch über Mallorca kennen!!!

ES HEISST „MALLORCA EXTREM ERLEBEN“, hat angeblich 216 Seiten (ich bekam auf meinem Kindle für 17.99 Euro nur etwa 80 Seiten), hat mit der Insel, ihren Sehenswürdigkeiten, den Landschaften und Schönheiten absolut nichts zu tun, wurde von einem Menschen namens Herold zu Moschdehner verfasst und enthält nichts als 26 kurze Aufforderungen zwischen drei und 12 Zeilen Länge. Auf jeder der fast leeren Seiten steht da ein Befehl, und jeder wird, um das Buch auf Format zu bringen, auf den folgenden Seiten 2 x wörtlich wiederholt! Ich bin fassungslos, dass Amazon seinen Kunden so etwas anzubieten wagt. Als Taschenbuch sogar für 25.99 Euro! Dabei wird diese Witznummer auf Amazon so angepriesen: „Dieser Reiseführer richtet sich nicht an NormalTouristen. Wenn Du Mallorca so erfahren willst, wie vor Dir schon Unzählige, dann ist dies das falsche Buch. Sinn und Zweck dieses Werkes ist es, dass Du ein unverfälschtes und authentisches Bild der Insel bekommst.“ Wirklich? Beispielhaft möchte ich 5 der 26 Aufforderungen zitieren, und wenn mir keiner glaubt, kann ich das berstehen: „Spring auf einem Bein“ – „Siehst Du Graffiti?“ – „Masturbiere“ – „Du brauchst unbedingt ein Bier“ – „Suche Muster auf dem Asphalt“. So geht das noch 21 mal weiter! Sonst nichts! Für weiteren Text fehlen mir die Worte ebenso wie diesem angeblichen Reiseführer …

EIn bisschen Werbung – in eigener Sache!

… und es grüßt der Kolumnist

EINIGE STÖR ICH, EINIGE ERSCHRECK ICH – aber die meisten freuen sich! Wenn ich jeden Morgen zwischen 7:30 und 8 Uhr und 13:30 und 14 Uhr im Insel-Radio meine Kolumne spreche. Das tu ich jetzt bereits im 5. Jahr, habe Prominente und Sogenannte, Entdeckungen und Mythen behandelt, immer in maximal 3 Minuten, und jetzt (2017) sind Ärgernisse dran – von rücksichtslosen Radfahrern und kriminellen Auswanderern über schamlose Scharlatanen bis zu unverschämt habgierigen Wirten. Ich pack da all mein Wissen und meine in 50 Journalistenjahren erlernte Recherchierkunst rein, versuche angenehm zu sprechen (Thomas Gottschalk hat immer gesagt: „Du hast eine Radiostimme“) und trotz der Missfallens-Themen unterhaltsam zu sein. Also merken: Jeden Morgen zwischen 7:30 und 8 Uhr …