Skandale

Das wahre Problem mit den Sauf-Narren ist …

Als gäb’s das Virus gar nicht …

… DASS SIE NUR ÜBERS WOCHEN- ENDE EINFLIEGEN, montags sind sie wieder weg! Deswegen ist es ihnen schnurzpiepe, was sie mit ihrer Disziplin- losigkeit anrichten. Saufen, randalieren, Corona missachten – und weg! Worauf die Regierung gezwungen ist, die Quarantäne wieder zu verschärfen. Und da gibt es idiotische Medien, die von „Beschränkung der Freiheit“ sprechen, von der „Zerstörung des Paradieses“ und argumentieren: „Die Menschen wollen doch nur Spaß haben!“ Und dann behaupten dämliche Internet-Nitwits und sogenannte „Ballermann-Stars“, die Regierung sei selbst schuld, denn es wären keine Polizisten vor Ort gewesen, um jene deutschen und britischen Alks zu kontrollieren und disziplinieren. Leute, dann hätte es ein Frankfurt an der Playa gegeben, mit Straßenschlachten und Plünderungen. Jetzt hocken die Suffköppe Zuhause, fanden’s toll und grinsen hämisch über das, was sie angerichtet haben, und wir müssen’s ausbaden, Malle ist wieder unattraktiver geworden und vielleicht kommt sogar eine „2. Welle“. Aber eins muss man auch sagen: 99 % der Bierschuppen an der Playa gehören Mallorkinern, und die haben die Suffköppe hemmungslos abgefüllt, um möglichst schnell möglichst viel zu verdienen! Von diesen Wirten, oft ihre nahen Verwandten und natürlich Steuerzahler, reden die Insel-Politiker überhaupt nicht …

Jetzt beginnen die Corona-Mysterien …

Foto: Anja Kaiser

ES MUSSTE JA SO KOMMEN, und es passiert auch auf Mallorca: Die erschütternden Corona-Geschichten, die aber für Journalisten kaum nachzuspüren sind, und meine Mutter pflegte immer zu sagen: „Ehe ich mich wundere, glaub ich’s nicht!“ Wie diese angebliche – oder tatsächliche – Tragödie: Eine Deutsche war mit ihrer in Palma lebenden Schwester verkracht, wollte sich in der schlimmsten Corona-Zeit doch mal nach ihr erkundigen, erreichte sie nicht, bekam schließlich einen Nachbarn an Telefon, der ihr mitteilte, dass die Schwe- ster am Virus verstorben sei, keine Angehörigen gefun- den werden konnten und sie in einem „Gemein- schaftsgrab anonym beerdigt“ wurde. Nun sucht die Schwester nach Möglichkeiten, die Leiche zu bergen und anständig in einem Namensgrab zu bestatten. Ist die Tragödie glaubhaft? Passierte so etwas mit alleinstehenden Ausländern auf Mallorca? Gibt’s überhaupt so etwas wie Massengräber in Palma? Kennt das Konsulat die Deutschen nicht, die auf der Insel leben? Alles nutzlose Fragen, da die Geschichte bereits im Umlauf ist! Geglaubt wird, was man erzählt. Und wenn nur ein Gran Wahrheit darin steckt, ist es der blanke Horror …

Da erregte ein kleiner Satz Aufsehen …

Maruja Garcia, „Miss Europa“ 1962, die schönste Mallorkinerin der Moderne
… und mein Interview

... UND ICH WURDE DUTZENDFACH GEFRAGT, wie ich das wohl gemeint haben könnte. Leute, so wie ich es gesagt habe! Der Anlass war ein Interview im „Mallorca Magazin“ zu meinem 80. Geburtstag und Maike Schulte hatte mich gefragt: „Sie kennen auch die geheimen Seiten der Mallorquiner. Können Sie uns ein Beispiel nennen?“ Und ich, ein von Geburt dezenter Typ, habe geantwortet: „Geheime Seiten? Die soll ich kennen? Ich weiß von nix – aber von der Erotik der Mallorquinerinnen erzählt man sich Wunderdinge!“ – Mehr nicht, und doch habe ich damit in ein (sexuelles?) Wespennest gestochen. Nicht nur Deutsche sprachen mich an, wollten mehr wissen, sogar Mallorkiner, die keine deutschen Zeitungen lesen, erkundigten sich nach den Frauen, die ich scheinbar kennen würde, sie aber nicht! Es gab auch Señoras, die mir vorwarfen, ihr Geschlecht auf die Sexualität zu reduziere, und meine Nachbarin Elena, 50 Jahre jünger als ich, tippte sich kurz mal an die Stirn. Wirklich, Leute, Hinweise auf die spezielle Sensualität der weiblichen Insulanerinnen ziehen sich seit Jahrhunderten durch die Literatur, wer sich mit offenem Herzen durch Mallorca bewegt, entdeckt immer wieder Unwiderstehliches auf schönen Beinen (mit Glück sogar Maruja, die einzige „Miss Europa“ aus Mallorca und mit 76 immer noch berückend schön) und mein Freund Damian hat mir mal verraten – ach, lassen wir das, Elena tippt sich sonst wieder an die Stirn (sie ist seine Frau)

… und dann zogen 60 Illegale ein!

Das besetzte Restaurant „Can Andreu Cos“, als es noch florierte …

DA REGEN WIR UNS AUF, wenn ein Narr und seine Freunde Boris Beckers Finca besetzt. Oder eine Sinti-Familie die Villa eines seit Monaten abwesenden Deutschen. Was soll da die Bürgermeisterin von Campos sagen, Francisco Porquer, wenn sie damit fertig werden soll/muss, dass etwa 60 (!) Squatter das leerstehende Restaurant „Can Andres Cos“ okkupieren, illegal Wasseranschlüsse legen und heimlich Elektrizität zuleiten? Das Gelände ist zwar rund 1500 qm groß und war unbenützt, aber es sieht inzwischen aus wie eine Müllhalde, kombiniert mit einem Schrottplatz. „So wie die Gesetze gegenwärtig sind, können wir kaum etwas machen“, sagt die Bürgermeisterin, obwohl es massive Klagen zum Teil verängstigter Nachbarn gibt. Wenn man geahnt hätte, dass dort eine ganze Kompanie illegaler Besetzer einmarschiert, wäre tatsächlich etwas Cleveres möglich gewesen, um das zu verhindern. Das haben sie in einem ähnlichen Fall an der Nordostküste gemacht; darüber werde ich nächste Woche berichten …

Entdeckt! Der Trick der Millionenganoven …

So ein Dokument scheuen die Gangster wie der Teufel das Weihwasser …

SIE HABEN DEN STAAT UND/ODER MITBÜRGER UM ZIG-MILLIONEN BETROGEN – und leben auf Mallorca wie die Made im Speck! Bewohnen Prachtvillen, und lügen, das sich die Balken biegen. Dass sie arm seien und nur geduldet im Haus eines Freundes. Dass sie von ihrer Ehefrau ausgehalten würden (denen sie vorher die ergaunerten Millionen überschrieben haben), und nichts gehöre ihnen mehr, alles geliehen, zur Verfügung gestellt, eingeladen. Bullshit! Als Journalisten einem dieser Gangster auf die Schliche gekommen waren, log der den nächsten Interviewer frech ins Mikrofon: Er sei nur Mieter in seinem Palast, bezahlt von einem Kumpel, und nein, den Namen des Hausbesitzers möchte er nicht nennen, den vom Kumpel natürlich auch nicht. Der Trick ist: Natürlich haben sie die Protzvilla gekauft mit dem gebunkerten, verschobenen Schwarzgeld – aber sie haben, was auf Mallorca ganz leicht ist, den Namen des Vorbesitzers im Grundbuch und dem Kataster-Eintrag stehen lassen! Offiziell gehört ihnen die Immobilie also nicht. Deshalb wollte der Ganove den Namen des Hausbesitzers nicht nennen. Den er missbraucht für seine kriminelle Existenz. Ich schätze mal, dass sich von diesen Typen derzeit 20 bis 30 auf der Insel rumtreiben und mit ihrem Luxusleben die lokalen Umsätze in die Höhe hieven. Deshalb sind sie auch so beliebt und zählen sogar zur Society …

„Bauchi“ in den Bau – aber schnell!

Verschwendete Druckerschwärze …

LIEBE KOLLEGEN AUF DER INSEL, könnt Ihr endlich aufhören, über diesen Deppen zu berichten! Ein Nullinger der übelsten Art! Viel interessanter wäre doch, wem gehört denn nun die Becker-Finca, und warum schreitet der Eigentümer nicht ein, wenn Asoziale (von Euch als „Helden“ gefeiert) seinen Besitz okkupieren. Aber da tut Ihr nichts, stattdessen muss ich mir in fast jeder Ausgabe Eurer Zeitungen diese Kriminellen ansehen! Habt Ihr Euch mal überlegt, was da wirklich geschieht – und was dieser Idiot für ein katastrophales Beispiel abliefert, für das er in den Knast gehört? Besetzt Privatbesitz und wird „prominent“ dadurch. Toll, wenn das so ist, können ja noch mehr Penner anreisen, in Häuser und Wohnungen eindringen und dann so tun, als geschähe das für den „Weltfrieden“! Dieser Vollpfosten auf der Becker-Finca ist auch kein „Hippie-Guru“, als den Ihr ihn immer bezeichnet (seid Ihr eigentlich verrückt?), sondern ein stinkfauler Spinner, der dem anständigen Leben nicht gewachsen ist, und deshalb auf die übelste Art schmarotzt – und Ihr fallt doch tatsächlich auf seine blöden Sprüche rein!!! Schlimm genug, dass die spanische Polizei und die Staatsanwälte – und die Finca-Besitzer – zusehen. Aber noch schlimmer ist, dass dieses Nichts Euch derart viel Platz wert ist …

Wer hat das Paket geklaut?

Der Postbeleg aus Manacor …
… ein Feuerzeug …
… und 2 Fischer …
… aus China

ICH HABE IMMER WIEDER VON SO EINEM FALL GEHÖRT, habe aber nicht geglaubt, dass mir das passieren könnte! Dass ein Paket zwischen Manacor und München spurlos verschwindet! 2,5 Kilo schwer, mit Klamotten, zwei Pozellanfiguren und drei antiken, nicht mehr funktionierenden und deshalb leeren je 20 cm großen Tischfeuerzeugen aus Metall. Aufgegeben am 19. November um 11:24 Uhr auf der Post in Manacor – und bis heute verschwunden! Trotz aller Belege. Versandkosten: rund 20 Euro! Erst hat die Correo in Spanien gesucht, dann die Deutsche Post in der Bundesrepublik. Ergebnis: null! Seit 2 1/2 Monaten bleibt das Paket verschwunden und das auf dem Postweg. Wer hat es geklaut? Ein Spanier oder ein Deutscher? Keiner weiß es. Es hat wohl Mallorca verlassen, kam aufs Festland (das habe ich per Telefon recherchiert) und … – jetzt schiebt es eine Post auf die andere. Ich hätte das Paket gerne, schon weil die Porzellanfiguren und Feuerzeuge antike Stücke sind (man betrachte sich nur die Fotos!). Und wie lange darf etwas verschwunden sein, ehe einer zugibt: Das kriegen Sie nie wieder, sorry, Totalverlust! 1200  km sind es nur von Mallorca nach Deutschland, und ich Schlaumeier wollte die Sachen per Post nach Hause bringen, um mich nicht beim Fliegen mit Gepäck (und vielleicht verdächtigen Riesen-Feuerzeugen) zu beschweren … P. S: Gestern hatte ich eine Nachricht im Briefkasten – ich kann mir bei der Post 98.11 Euro abholen für das Paket, die Correo entschädigt mich. Wie sie auf diesen Betrag kommen, ist mir schleierhaft, aber ich hab mir das Geld vorsichtshalber schnell geholt!

NO! ist jetzt auch auf Mallorca ein NEIN!

Das Logo der Bewegung …
… und der Pakt gegen die Gewalt

… FALLS DAS NOCH EINER NICHT BEMERKT HAT! Mit kleinem Logo in Trauerschwarz und einer Internet-Bewegung, die „lljure de violencies masclistes“ heißt (Kampf der männlichen Gewalt). Ich habe vor ein paar Tagen die ersten Zeitungshinweise und sogar kleine Plakate gesehen. Auf Mallorquin, als beträfe der Vorwurf nur die einheimischen Machos, aber das ist nun mal die Inselsprache. Dabei sind die, die sich den Frauen gegenüber schlecht benehmen, eigentlich eher … – na, ich sag‘ nix, weiß ja eh jeder, wer gemeint ist! Wenn der dunkle Punkt hilft, fände ich das großartig, und gerade im Urlaub, wo die Hemmschwelle traditionell nicht besonders hoch ist, war die Aktion überfällig. Meine Damen, wenn bei Demonstrationen noch ein Transparent-Träger gesucht wird – ich bin dabei!

Der neueste Unsinn der Post …

Gelb wie einst bei uns – die Post …

ICH WOLLTE EBEN EIN PÄCKCHEN NACH MÜNCHEN AUFGEBEN, aber bin es nicht losgeworden! Der spanische Postbeamte in der Filiale in Cala Murada teilte mir mit, das ginge nicht mehr. Nun hat er eh schon nur noch 30 Minuten auf  (von 13:30 bis 14 Uhr), und jetzt muss ich, wenn ich was Größeres verschicken möchte, in eine größere Stadt. „Wenn Sie Glück haben“, sagte der gelbe Caballero, „werden Sie Ihr Päckchen in Felannitz, Manacor oder Cala d’Or los.“ Das bedeutet 12 bis 18 km Fahrt. „Aber letzte Woche war’s doch noch möglich“, warf ich ein. Er lächelte: „Aber nun nicht mehr! Alle kleineren Correos-Filialen auf Mallorca dürfen nur noch internationale Briefe annehmen.“ Das trifft nicht nur Residenten, sondern auch Lieferanten von Delikatessen, Nachsendungen aus Hotels und Touristen, die ihren Koffer nicht zu sehr beschweren möchten. Und ist nicht eh schon das Briefporto unheimlich viel teurer von Spanien nach Deutschland als umgekehrt? Ich bin sauer auf die Correos …

 

 

Habgier gegen Hitze!

Selbst bei 36° wird …

 

… das volle Greenfee verlangt

ES HABEN SICH GOLFER BESCHWERT BEI MIR – und ich konnte es nicht glauben! Dass der Golfklub Vall d’Or (und vielleicht auch andere, das kann ich mir gut vorstellen auf Mallorca) im Moment keine halbierten Greenfees für 9 Löcher akzeptiert! Man ist herzlichst eingeladen, die halbe Runde zu spielen – muss aber für die ganze zahlen. Ich habe extra dort angerufen und sie haben es mir bestätigt. Also nix 60 Euro, sondern 120 Euro (als Fremder) oder 89 Euro (mit einem Mitglied). Trotz der Hitze, die keiner 2 1/2 oder gar 4 Stunden unter praller Sonne aushält, selbst nicht mit Auto und Abschlag um 7 Uhr! Da negiert die Habgier die Hitze und der Prinz, der den Klub besitzt, kennt keine Gnade …