Der Hass hat Konjunktur – bei einigen Idioten!

… und Demonstranten in Palma!
Schmiererei in Cala Murada …

SO VIELE BÖSE BOT- SCHAFTEN AN HAUS- WÄNDEN UND STRAS- SENRÄN- DERN habe ich noch nie gesehen! Selbst die spanischen Insel-Publikationen mokieren sich darüber. Etwa die Wochenzeitschrift „Manacor“ am 21. Oktober 2017 über den (immerhin aufwendig gestalteten) Graffito „Tourism kills Mallorca“, mit einem piratischen Totenkopf vor zwei Selfie-Sticks. Er tauchte mehrfach in der zweitgrößten Stadt der Insel auf. – Sehr viel brutaler, aber einfallsloser: Der übliche Nazi-Kack, diesmal auf einem Parkplatz-Mäuerchen der Urbanisation Cala Murada im Insel-Osten. Der ist so dämlich, dass einem die Worte fehlen, und das in einem Land, in dem bis mindestens 1975 der Faschismus regierte, als 30 Jahre länger als in Deutschland. Vielleicht mache ich einen Fehler, über diese Schmähbotschaften einiger Weniger zu berichten; aber sie zu verschweigen, würde schon so etwas wie Zensur bedeuten. Nun ist „Nazis NO“ ein Spruch, den man grundsätzlich unterschreiben kann – nur nicht am falschen Ort! Aber „Tourism kills …“ können nur Idioten schreiben, die nicht eingestehen wollen, dass es die sonnenhungrigen Besucher waren, die ihre Eltern und Großaltern aus der Armut geholt und durch ihre bloße Anwesenheit geholfen haben, das Franco-Regime zu stürzen …

Der Hass hat Konjunktur – bei einigen Idioten!
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