Die Geschichte vom nackten Wiener …

So sieht er aus, der charmante Schlawi(e)ner 

DAS IST KEIN TIPP, und lernen kann man daraus auch nichts. Aber es ist eine amüsante und überraschende Episode aus dem normalen Leben auf der Insel! Sie geht so: Ein Österreicher, um die 60, gut aussehend, rank & schlank und gepflegt, betreibt das Hobby, jeden Strand durch sein unbekleidetes Erscheinen zum FKK-Terrain zu machen – mutig, fast schamlos, taub gegen Proteste und nackt-ideologisch verbohrt. So tauchte er eines Tages auch am berühmten Chiringuito von Mauri an der Coste de los Pinos auf, spazierte mit wedelndem Gemächt und schakernden Pobacken ohne einen Fetzen auf dem Leib ins Meer – und wurde denunziert: Einem Gast passte das nicht und informierte die Polizei in Son Servera. Als die erschien, saß der Österreicher längst wieder voll begleitet mit Mauri an einem Tisch und speiste zu einer Flasche des weißen Hausweins Gambas in kochendem Knoblauch-Öl. Vergeblich suchten die Polizisten den Nackten, der Denunziant deutete auf den Bekleideten, die Polizisten glaubten sich vergackeiert, besprachen das mit Mauri, der ihnen mitteilte, vor kurzem sei mal ein Mann schnell ohne Badehose ins Meer gesprungen, sitze aber nun hier mit ihm in voller Freizeitmontur am Tisch – und da zogen sie ab. Mit den Worten: „Um einen zu erwischen, müssen wir ihn in flagranti ertappen.“ Da erlaubte sich der Österreicher, dem Denunzianten einen nackten Mittelfinger zu zeigen, was Mauri wahrscheinlich einen Gast gekostet hat …

Die Geschichte vom nackten Wiener …
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