Die Wahrheit zu „Fuerst Heinz“ …

Da waren sie noch zu Zweit …

ER NENNT SICH „FÜRST HEINZ“. Nettes Pseudonym, gut im Karneval zu gebrauchen. Aber hinter dem Fürst hängt noch eine Fortsetzung: von Sayn-Wittgenstein. Und da wird’s schräg, oder wie es bei Wikipedia heißt: „Die Neutralität dieses Artikels … ist umstritten.“ Denn echte Sayn-Wittgensteins heißen „zu“ und nicht „von“. Der sogenannte „Fürst Heinz“ ist also kein echter Fürst (er ist geborener Karl-Heinz Richard Böswirth aus Dachau), er ist nicht mal wirklich adelig geworden durch seinen Adoptivvater gleichen Namens (denn der ist ein geborener Bruno Lothar Koch). Und da gibt es noch so einiges zu sagen: Wie der „Fürst Heinz“ Auktionator in München war und plötzlich nicht mehr (ich weiß mehr und auch das warum!); wie er eiligst verschwand aus Deutschland, plötzlich als Immobilienhändler auf Mallorca auftauchte und sich – nanu! – Unternehmer, Entertainer und Designer nennt. Und auf meinem Schädel kräuseln sich die verlorenen Haare, wenn ich sehe, wie dämliche Journalisten ihm die untertänigste Reverenz erweisen, zweitklassige TV-Sender ihn unzensiert auf die unbedarften Zuschauer loslassen und die Arrivierten-Society denkt, sie hätte den Nachfolger von Fürst Bismarck als Cocktail-Gast auf der Terrasse ihrer Schwarzgeld-Finca. Dabei ist „Fürst Heinz“ kein unsympathischer Mann, deswegen wundere ich mich, dass er diese dünne Möchtegern-Hülle um seine Existenz benötigt. Wie sagte neulich ein Freund? „Weißt Du, dass Angeblich die Hauptstadt von Scharlatanien ist?“ Ich wusste es nicht, hatte es aber immer schon geahnt. Und jetzt haben der angebliche  „Fürst Heinz“ und seine Frau, die angebliche „Fürstin Andrea“, auch noch ihre Trennung bekanntgegeben …

Die Wahrheit zu „Fuerst Heinz“ …
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