Gut, dass die ausgestorben sind …

So groß war der Riesenhase im Vergleich zum Menschen…
… so sah die Giganten-Spitzmaus aus …
… und so der XXL-Siebenschläfer

IMMER WIEDER ENTDECKEN FORSCHER GRUSLIGES, nämlich die Knochen oder Versteinerungen von gigantischen Tieren! Gottseidank sind sie längst ausgestorben, und es waren auch keine für den Menschen direkt gefährliche Raubtiere; aber allein die Vorstellung, dass ein überdimensionaler Hase (Nuralagus Rex) über die Insel hoppelt, 50 cm hoch und 12 kg schwer (= Schäferhundformat), verursacht Schaudern. Dazu kamen zwei rund 1 m lange (mit Schwanz) ebenso riesige und durchaus fleischfressende Nager: Spitzmaus Nesiotites Hidalgo und der eher noch größere Siebenschläfer Hypnomys waldreni. Die dürften Bassett-Größe gehabt haben. Es muss Steinzeitmenschen gegeben haben, die mit ihnen lebten – und sie aufaßen. Sie führten einen Fleischkrieg gegen die bepelzten Zeitgenossen und gewannen. Dafür kann man ihnen dankbar sein, aber möglicherweise gab es damals noch mehr Tiere in furchterregenden Größen, ich stelle mir gerade eine Ratte vor, die man für einen Rauhaardackel hätte halten können …

Gut, dass die ausgestorben sind …
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