In dichten Wäldern schwelgen …

Der Wald rund um Son Macia …
… und am Mola de Fangar

ALS MEINE GROSSMUTTER VOR 60 JAHREN NACH MALLORCA KAM, war die Insel ziemlich kahl. Man hätte sebst in der Tramuntana Schwierigkeiten gehabt, länger als 10 Minuten durch dichten Wald zu wandern. Ich versichere Ihnen: Heute ist das anders – besser! Man kann stundenlang durch Landschaften gehen (wenn sie nicht privat sind), die eher Dschungeln gleichen. Sie sind so dicht, dass man kaum die Sonne erblickt und sich in diffusem, grünen Licht bewegt. Das haben die Naturschützen fertig gebracht („Muchas gracias!“) und als Beispiel nenne ich die Wälder rund um den Mola de Fangar (zwischen Felanitx und Manacor), die Hänge des Galatzo und das Tal von San Macia (im Osten). Es gibt an der Straße M-4014 zwischen Portocolom und Portocristo, auf der Höhe der rechts liegenden, wunderbaren Hacienda Sa Plana, einen Auslug nach links, da meint man, Finnland zu sehen – kilometerweit und bis zum Horizont nichts als lückenlose Nadelbäume! Das Geschrei der Baum-Freaks, die Insel werde abgeholzt, ist längst hohles Getöse, hat aber viel bewirkt …

In dichten Wäldern schwelgen …
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