Mein Corona-Tagebuch: Die Bank ist zu! Fortsetzung …

DIE FILIALE, BEI DER ICH MEIN KONTO HABE (in Portocolom), IST DICHT, die in Felanitx, die jetzt für mich zuständig ist, kannte mein Konto nicht. Die Dame am Telefon war nett und hilfsbereit, aber da die Daten von der einen zur anderen Filiale unvollständig übermittelt worden waren in Zeiten der Seuchen-Krise, besaß ich plötzlich kein Konto mehr, und da war die Dame ebenso hilflos wie ich (denn in Portocolom saß längst kein Mitarbeiter mehr). Ich hatte dringende Überweisungen zu erledigen, also was tun? „Bitte, füllen Sie den Antrag nochmal aus, denen ich Ihnen gleich übermittle, und schicken Sie mir, bitte, die Scans von beiden Seiten Ihres deutschen Personalausweises!“ Das tat ich, gab auch meine Kontonummer und mein Password erneut an, und dann dauerte es 2 Tage (!), bis ich an mein Geld konnte. Immerhin: Die nette Dame rief zurück und sagte: „So, jetzt sind Sie wieder Kunde!“ und kicherte ein wenig. So lange hatte mein Kontostand im luftleeren Raum gehangen wie ein Corona-Virus, der kein Opfer findet …

Mein Corona-Tagebuch: Die Bank ist zu! Fortsetzung …
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