Mein CORONA-Tagebuch: Internet!

NIE WAR ES SO WICHTIG WIE JETZT, da man eingesperrt wurde! Es ist die Nabelschnur zur Welt. Und nicht nur: Es liefert Unterhaltung und Information. Man kann sich eingraben auf seiner Finca oder Etage und jede Minute spannend gestalten. Man kann sogar um Hilfe rufen – und gepflegte Konversationen führen, auch Beifall spenden. Der Bildschirm wird zum Fenster hinaus in die Welt, und wenn die Leute meinen, man sei ein armer Tropf (im staatlichen Mausoleum verschüttet) auf Corona-Mallorca, dann kann man ihnen Lebenszeichen schicken, sie sogar neidisch werden lassen mit Fotos vom blühenden Garten und vom Umtrunk auf der sonnigen Terrasse = Balkon! Das Internet kann alles (ich finde, es kann durchaus zu viel, mir rückt es manchmal schon sehr auf die Pelle mit seinem Allwissen). Aber für Ausgangssperre ist es wie geschaffen. Jetzt hat man ja Zeit, und wissen Sie, was ich – endlich – gemacht habe? Einen ausführlichen Rundgang durch den Almudaina-Palast in Palma, von Raum zu Raum – klick, klick, klick! Den gibt’s, der ist fabelhaft gemacht. 40 spannende Minuten. Morgen werde das Kunstmuseum Es Baluard besuchen, mir endlich mal jedes Gemälde ganz genau betrachten.  Das wollte ich seit Ewigkeiten, hatte aber nie die Muße dazu … 

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