Verrückte Souvenirs: Wat nich all jibt … (11)

ICH HABE MICH MAL UMGESEHEN – und wirklich Erschütterndes entdeckt! Deswegen werde ich in loser Folge jeweils drei verrückte Souvenirs vorstellen. Verrückt auch deshalb, weil viele dieser Mitbringsel nicht das geringste mit Mallorca zu tun haben. Wobei ich aber durchaus ein paar Dinge gefunden habe, die auch ein vernünftiger Mensch gebrauchen kann. Die Preise habe ich weggelassen, da sie geradezu grotesk variieren. Viel Spaß mit dem Touristen-Schnickschnack von der Insel …

Tisch-Segelboot
Sand vom Strand
Schneekugel

Eine gute Idee …

Hier sind nicht alle, aber zumindest die 50 wichtigsten Heiligen zusehen …

… HATTE EIN FREUND VON MIR. Denn als es auf Allerheiligen zuging in dieser schweren Corona-Zeit, da formulierte er das Fest um mit besten Wünschen für die Gesundheit und den geheiligten Schutz vor dem Virus: Er nennt es ab sofort „Allerheilungen“! Den Heiligen allen sei es dabei unbenommen, ihre Gnade walten zu lassen …

Buyols gegen das Virus …

Buyols als Kringel …
… und als gefüllte Krapfen

ES IST DAS TYPISCHE HERBST- GEBÄCK MALLORCAS, und mögen andere Regionen ruhig vor Ärger quietschen, weil sie meinen, diese Köstlichkeit erfunden zu haben! Für mich gehören Buyols seit meinen Jugendtagen zur Insel, und zwar immer ab dem 21. Oktober, dem Tag der Heiligen Ursula, und das in zwei Versionen: als Donat aus (Süß-)Kartoffeln, Mehl, Eiern, Hefe, Öl und Zucker in Fett ausgebacken, oder als Krapfen aus Brandteig mit Creme-Füllung. Mein alter Freund Antoni Tugores, der Küchen-Historiker aus Manacor, glaubt, dass die Mauren das Buyols-Rezept mitbrachten, also vor rund 800 Jahren. Wobei ich feststelle: Jeder 2. Bäcker der Insel ist stolz darauf, ein eigenes Rezept auf seine Ladentheke zu bringen! Für Leute, die nach Diät leben, ohne krank zu sein, ist das natürlich ein schwerer Brocken, aber in dieser schweren Corona-Zeit gehört der doch nun wirklich zu den lässlichen Sünden …

Verrückte Souvenirs: Wat nich all jibt … (9)

Zündholzschachtel
Quetsch-Münze
Schlüsselring

ICH HABE MICH MAL UMGESEHEN – und wirklich Erschütterndes entdeckt! Deswegen werde ich in loser Folge jeweils drei verrückte Souvenirs vorstellen. Verrückt auch deshalb, weil viele dieser Mitbringsel nicht das geringste mit Mallorca zu tun haben. Wobei ich aber durchaus ein paar Dinge gefunden habe, die auch ein vernünftiger Mensch gebrauchen kann. Die Preise habe ich weggelassen, da sie geradezu grotesk variieren. Viel Spaß mit dem Touristen-Schnickschnack von der Insel … 

Hoffnung trotz Alarm …

DIE NACHRICHTEN AUS SPANIEN SIND FURCHTBAR, nahezu unerklärlich, wie sich das Land selbst immer tiefer in die Corona-Krise reißt! Da macht es ein bisschen Freude, was mein Freund Hano berichtet, der zwischen Schleswig-Holstein und seinem Haus an der Ostküste pendelt: „Wir sind seit einer Woche wieder auf Mallorca. 20 bis 24 Grad kann man gut aushalten. Für uns sind genug Gaststätten geöffnet, aber für die Branche ist es natürlich katastrophal! In unserem Flugzeug aus Hamburg saßen 20 Passagiere – und gähnende Leere auf den Flughäfen! Wir gehen heute mit Freunde nach Canyamel zum Golfen. Schade, dass Du nicht mitgehst …“.

Die deutschen Zeichner nicht vergessen …

Eine der aktuellen Mallorca-Zeichnungen von Prof. Hädler …
Emil Hädler

… DENN SO GUT DIE MALLORKINER AUCH SEIN MÖGEN, es gibt auch ein paar deutsche Kollegen, die den Zeichenstift fabelhaft führen! Der Architektur-Professor Emil Hädler ist so einer, und wenn ich eines seiner Bilder kaufen könnte, ich würd’s sofort tun und es an eine Wand meines Finca-Salons hängen. Nun ist seine Verbindung mit Mallorca nach meiner Kenntnis eher lose, aber immer wieder entdeckt man, dass er sich auf der Insel herumgetrieben hat – und dass dabei so eine tolle Zeichnung wie diese hier entstand: „Geräumter Strand in Paguera“. Wer nach mehr sucht, dem rate ich, auf die Website des Deutschen Werkbundes zu gehen (www.deutscher-werkbund.de), dort verfasst Hädler eine monatliche Kolumne mit einer Fülle großartigster Bilder.

Verrückte Souvenirs: Wat nich all jibt … (8)

Muschelkrug
Kathedralen-Pin
Kastagnetten

ICH HABE MICH MAL UMGESE- HEN – und wirklich Erschütterndes entdeckt! Deswegen werde ich in loser Folge jeweils drei verrückte Souvenirs vorstellen. Verrückt auch deshalb, weil viele dieser Mitbringsel nicht das geringste mit Mallorca zu tun haben. Wobei ich aber durchaus ein paar Dinge gefunden habe, die auch ein vernünftiger Mensch gebrauchen kann. Die Preise habe ich weggelassen, da sie geradezu grotesk variieren. Viel Spaß mit dem Touristen-Schnickschnack von der Insel … 

Ein Neues Corona-Kunstwerk …

… UND WIEDER HAT ES DER GROSSARTIGE SCHWEIZER INNENARCHITEKT MAX REISER GESCHAFFEN: „Liebesmühle, keine Gebetsmühle“. Er pendelt gerade zwischen St. Moritz und Espinagar (an der Ostküste) hin und her und zeichnet sich, wie man sieht, auch bei diesem Werk durch eine unvorstellbar fotografische Detailtreue aus. Das Blatt, das ich hier zeige, ist nur ein Entwurf, stammt frisch aus seinem Atelier, ist eine DIN A4-große Collage und wird im September auf seiner Maler-Finca in Acryl umgesetzt auf 100 x 80 cm. Es wird natürlich ein Unikat sein (Preis verhandelbar)und ich werde versuchen, ihm den Entwurf abzuschwatzen.

 

 

Vom Reiz (ur)alter Postkarten …

… UND ZWAR SO EINER WIE DIESE HIER! Der Hafen von Porto Pi in Palma, fotografiert um 1900. Es ist faszinierend, das ursprüngliche Mallorca zu sehen – und zu begreifen. Wie es sich verändert hat, und wie nicht. Diese über 100 Jahre alten Postkarten werden immer wieder angeboten (zu Dutzenden auf den Flohmärkten) und die Preise haben sich eingependelt zwischen 1 und 5 Euro, je nachdem ob sie original frankiert und „echt gelaufen“ sind, in Farbe oder schwarzweiß, heute noch attraktive Objekte zeigen und auf Stichen (solche können viel teurer sein!) oder Fotos basieren. Meine Postkarte hier stammt vom Rastro in Santanyi und hat 3 Euro gekostet. Tipp: Wenn man kauft, sollte man sich auf die über 100 Jahre alten Karten konzentrieren, spätestens ab 1920 ist so ziemlich alles Mist. Übrigens: Um 1900 schickten fast alle Hersteller ihre Fotos oder Grafiken nach Leipzig, dort wurden sie zu Postkarten gestaltet und zum Verkauf wieder auf die Insel gebracht! Fazit: Solche Postkarten, gerahmt an der Wand, sind ein klassisch schöner Schmuck, der von Kultur zeugt …

Verrückte Souvenirs: Wat nich all jibt … (7)

Kühlschrank-Magnet
Windmühlen-Mousepad
Holzschuh als Deco

ICH HABE MICH MAL UMGESEHEN – und wirklich Erschütterndes entdeckt! Deswegen werde ich in loser Folge jeweils drei verrückte Souvenirs vorstellen. Verrückt auch deshalb, weil viele dieser Mitbringsel nicht das geringste mit Mallorca zu tun haben. Wobei ich aber durchaus ein paar Dinge gefunden habe, die auch ein vernünftiger Mensch gebrauchen kann. Die Preise habe ich weggelassen, da sie geradezu grotesk variieren. Viel Spaß mit dem Touristen-Schnickschnack von der Insel …