Anzeige

Da passen zwei zusammen …

GUCKEN SIE MAL, WAS ICH ENTDECKT HABE: Zwei einsame Herzen, die Partner suchen! Nun ist die Anzeigenspalte KONTAKTE im Moment nur spärlich bestückt (wg. Virus), aber diese beiden Annoncen standen letzte Woche drin, lagen schon mal wie im Doppelbett, der Herr und die Dame wussten zwar offensichtlich nichts von einander, fügen sich jedoch ganz gut zusammen – und da dachte ich mir, ich versuche einen Bund fürs Leben in meinem Blog! Er ist 59 und möchte eine SIE auf Mallorca kennen lernen, SIE ist 45 und will mit IHM die Insel erleben und genießen. Passt doch, meldet Euch und schreibt mir, wenn’s geklappt hat …

Manchmal bleibt einem die Spucke weg …

… BEI DER DREISTIGKEIT EINIGER LEUTE! Wie diesem tyke, der gleich seine Email-Adresse angibt, damit man auf sein PayPal-Konto überweisen kann. Warum? Man glaubt es kaum: „Für mein privates Ökoprojekt“, das es noch nicht mal gibt, sondern es ist „in Planung“. Erklärt wird nichts in der Kleinstan- zeige einer deutschen Zeitung auf Mallorca, man weiß also nicht, wofür man Geld geben soll, da kann man sich großzügigerweise erkundigen – und zum Schluss ringt sich der Spendensammler ein „Vielen Dank“ ab. Ich sag’s ja immer wieder: Solche schrägen (und meist deutschen) Typen wie auf unserer Insel trifft man sonst nirgendwo …

Tolles Angebot unter falscher Nummer!

So ein Puppenhaus             ist es wohl …

ES IST FAST EINE TRAUERANZEIGE, wie da einer „schwe- ren Herzens“ ein „ex- klusives, handgefertig- tes Puppenhaus mit liebevollen Details“ – leider ohne Preisanga- be – anbietet. Un- glaubliche 2 m hoch und 1 m breit! Der Telefonnummer nach muss es irgendwo bei Son Servera stehen und als ich anrief, meldete sich ein nettes Ehepaar an der Costa de los Pinos, die keine Ahnung hatten, um was es geht, aber schon mehrere Neugierige am Apparat. Denn die in der Anzeige genannte Nummer ist die ihre, also falsch! Nun gut, da war ja noch ein WhatsApp-Kontakt in Deutschland angegeben – aber auf dem ging nie einer ran. Schade, dumm gelaufen, ich hätte das Puppenhaus gerne mal gesehen oder sogar gekauft …

Jetzt lob‘ ich auch die Regierung!

Hübsch und auf Deutsch …

... FÜR DIESE PR-AKTION MIT PLAKATEN, ANNONCEN UND HANDZETTELN, nachdem ich vor kurzem die Eisenbahngesellschaft für ihre Werbung auf Deutsch positiv erwähnt hatte! „Von Hier für Dich“ heißt der Slogan (mit „Hier“ sind die Balearen gemeint, mit „Dich“ alle Touristen und Residenten). Man wird geduzt und bekommt gezeigt, was die Inseln so alles zu bieten haben: vom Wein über die Mandel, Tomate und Sobrassada bis zur Mandeltorte, der speziellen Webarbeit und dem Schuh. Hübsch ist das gemacht, wenn auch ein bisschen wirr im Bild, und wer’s genau wissen möchte, kann die links unten genannte Internet-Adresse anklicken: www.aepib.org

Der unklare Dauerbrenner …

Wer weiß mehr?

ÜBER DIESE ANZEIGE HABE ICH SCHON EINMAL BERICHTET, im Oktober 2018. Ich habe sie damals schon nicht verstanden – und jetzt, in der erweiterten Form, noch weniger. Seit Monaten steht sie in den Mallorca-Blättern und scheinbar reagiert keiner (außer mir). Ich habe vor ein paar Tagen die angegebene Telefonnummer angerufen, aber – wie fast zu erwarten – funktionierte sie nicht. Was will dieses Pärchen? Gruppensex, billige Bleibe, Business aufbauen, erben, abstauben? Wieso muss der Sponsor „enamorado“ sein, und wieso gibt’s eine „Dringlichkeit“? Und und und – aber wenn man bedenkt, dass so eine Anzeige Geld kostet, und das über Monate, muss doch ein fester Plan dahinter stecken! Hiermit werfe ich diese Anzeige als „Conversation Piece“ unter die meine Leser …

 

 

Die Insel wird immer vornehmer …

… MAN SCHAUE SICH NUR DIESE ANZEIGE AN: Da sucht eine 6-köpfige Familie aus Frankreich für 13 Tage im August „im Raum Muro“ einen Privatkoch. Der muss einkaufen, das Frühstück zubereiten und die Abendessen servieren. Seltsamerweise findet diese Suche auf Deutsch statt, die Franzosen müssen also sehr viel von deutscher Kochkunst halten (nun ja, eine französische Insel-Zeitung gibt es meines Wissens nicht, in der sie einen Landsmann suchen könnten). Das hat schon was, das gibt es sonst nur in der Form, dass man einen Privatkoch dauerhaft hat, und ich kenne ein halbes Dutzend Finca-Besitzer, die sich so etwas leisten, deshalb selten in Restaurants gesehen werden und tatsächlich sind diese Küchenchefs Deutsche oder Niederländer! Aber einen Privatkoch für einen Kurzurlaub – das ist neu! Fazit: Gegen Noblesse ist nichts einzuwenden, wenn man sie sich mit gutem Gewissen leisten kann …

Deutsches Ehepaar pflegt …

Wollen die auch noch Geld?

EIGENTLICH EIN NETTES ANGEBOT, aber wer, bitte, vertraut einem wildfremden Rentnerehepaar seine Immobilie an – selbst wenn es aus Bayern kommt? Diese Anzeige fand ich diese Woche in einen der Mallorca-Blätter und dachte mir: Ich würd’s nicht tun! Andererseits könnte das der geeignete Schutz gegen „Okupats“ sein. Oder wollen die Beiden auch noch Honorar dafür, dass sie den ganzen Winter über die Finca bewohnen und netterweise auch noch „pflegen“? Und was ist, wenn man plötzlich Lust hat, in den milden Januarwochen in sein Insel-Heim zurückzukehren? Das sind Fragen, die zu klären sind, und dafür hatten die Rentner ihre Telefonnummer angegeben (die ich natürlich weggeschnitten habe). 

Golf-Mitgliedschaft für 6000 Euro! Wow …

JA, WIRD ANGEBOTEN – FÜR VALL D’OR! Ein sympathischer Deutscher steckt hinter dieser Anzeige, der seine Mitgliedschaft unbedingt verkaufen will. Er weiß natürlich, dass der „Normalpreis“ mindestens 18 000 Euro beträgt, aber das Geld steckt nicht mehr so leicht im Golfsack, er ist wohl froh, wenn er ein Drittel bekommt. Was mich sofort angelockt hat, da der nette Herr ja seine Telefonnummer in der Anzeige im „Mallorca Magazin“ genannt hat. Also habe ich mit ihm telefoniert – und nun überlege ich den Kauf. Wobei noch zu sagen ist, dass Vall d’Or einer der interessantesten, gepflegtesten (der Prinz hat da ordentlich Euro reingesteckt) und unterschätztesten Plätze ist und ein bemerkenswertes Restaurant hat. Aber dafür auch ein strammes Greenfee: 120 Euro. Dafür fliegt man hin und zurück und das dauert ebenso lang wie 18 Löcher auf diesem Bergziegenplatz, und wenn man 50 Mal spielt, haben sich die 6000 Euro amortisiert …

Heissa, was für ein Angebot!

Das ist die Tausch-Annonce …

IM KLEINGEDRUCKTEN HAB‘ ICH’S ENTDECKT, in einer der Mallorca-Zeitungen: Das Angebot des Monats! Da bietet einer ein riesiges Fabrikgelände mit 11 Gebäuden in der Nähe der Autobahn Hannover-Berlin gegen Hotel, Haus oder Wohnung auf Mallorca zum Tausch an. Mit Telefonnummer und Email. Er nimmt auch Bruchbuden auf der Insel, und er meint, es gäbe Deutsche, die gerne zurückkehren möchten in die Heimat, für die wär‘ das was. Ein skurriles Angebot, aber wenn mein Freund Hama seine Finca bei Portocolom von einem Tag auf den anderen gegen einen kleinen Bauernhof im Thüringischen einwechseln konnte, warum sollte dieser Tausch nicht klappen? Ich wundere mich halt nur, was um mich herum so alles auf der Insel passiert …

Was, bitte, bedeutet das?

ES LIEGT MIR VÖLLIG FERN, mich über Menschen, die an Demenz leiden, zu amüsieren, und schon gar nicht über Menschen, die ihnen eine Freude bereiten wollen. Aber was, bitte, bedeutet diese Anzeige in einer der Mallorca-Zeitungen? Möchte der Bittsteller, dass ihm ein Yacht- besitzer am 26. 10. (das ist ein Mittwoch) sein Schiff zur Verfügung stellt, die in einem Hafen liegen oder vor einem Strand ankern soll? Um auf ihr mit der dann 81-jährigen Mutter zu frühstücken oder abendzuessen? Ist es das? Das klingt nach einem netten Plan, aber da der Bittsteller scheinbar keine der Yachten angepeilt hat, die es zu Hunderten zu mieten gibt (und in nahezu jedem Hafen), nehme ich an, er möchte eine mildtätige Seele finden, die vor allem der demenzkranken Mutter „etwas Unvergessliches“ gratis ermöglicht. Das dürfte nicht ganz so einfach sein, zumal es bedingt, dass der Bootseigner in die Spalte „Dies & Das“ schaut – nun, warum sollte er das? Die Anzeige hätte der Bittsteller unter „Nautik“ aufgeben müssen. Ich kann ihm leider nicht helfen, ich besitze kein Schiff; zwar kenne ich glückliche „Yachties“, aber die haben ihre Pötte fast alle bereits eingemottet für den Winter. Ich wünsche dem netten Sohn dennoch viel Glück!