Preise

Palmen? Da lohnt es sich zu suchen …

Eine Palma aus meinem Tagebuch …

SIE KOSTEN EIN VERMÖGEN (wenn man nicht aufpasst), aber zu jedem „Apothekenpreis“ gibt es auch ein Schnäppchen-Angebot auf Mallorca. Dafür ist die Insel berühmt! Gerade bei Palmen, die hier nicht Zuhause sind. Ich will mal die Spannen nennen, die einem so begegnen: Eine 5 m hohe Kanarische Dattelpalme kann 6000 Euro kosten, aber ich habe eine ähnliche Palma für 800 Euro gesehen. Was für ein krasser Unterschied! Zweites Beispiel: Eine Washington-Palme von 6 m Höhe gab’s für rund 1500 Euro, und nicht weit davon für 300 Euro. Preisunterschiede von 1500 Euro für nahezu identische Bäume sind gang und gäbe und ich merkte es, als ich eine Dattelpalme suchte (ich liebe die Früchte!) und eine für 550 Euro bekam, obwohl eine andere Gärtnerei sie mir für 2500 Euro angeboten hatte – übrigens auch so um die 5 m.Was tun? A bisserl rumfahren und den Vierstelligen heimlich den Vogel zeigen …

Stierkampf II: Jessas, ist das teuer!

STIERKAMPF WAR IMMER SCHON ZIEMLICH TEUER, aber was jetzt – da es ihn offiziell nicht mehr gibt – für Tickets verlangt wird, das schlägt schwersten auf den Geldbeutel: Da kostet ein Sitzplatz auf hartem Stein in der Region „Contrabarrera“, und das ist nur die zweitteuerste Kategorie!, satte 115 Euro! Da überlegt man sich zweimal, ob man sich das antun will im Coliseo Balear in Palma. Aber da die Corrida am Freitag, 9. August, als die letzte auf der Insel angekündigt wird, scheint es genug Publikum zu geben, das zur Zahlung solcher Summen bereit ist. Das dann auch noch einen mühsamen Weg durch die demonstrierenden Tierfreunde in die Arena vor sich hat – mit Beschimpfungen!

Bin ich zu kleinlich, oder was …?

NEULICH WAR ICH ZU EINEM ATELIERBESUCH EINGELADEN. Mit vielen Anderen, der deutsche Künstler wollte sich vorstellen, durch sein Atelier führen und natürlich seine Kunst verkaufen, wenn möglich. Dauer: ca. 2 Stunden. Dazu wurden „Tapas & Wein“ angeboten. Und nun kommt der Punkt: Dafür sollte jeder Gast 25 Euro bezahlen! Mir erschien das als teuer. Der Künstler wollte ja was von uns, nicht wir von ihm. Dass wir uns auf den Weg machen, unsere Zeit einbringen – und auf ihn einlassen. Klar, dass in diesen 2 Stunden – bei Gefallen – auch ein Kunstgenuss heraussprang. Vielleicht. Aber wäre ich mit meiner Frau erschienen, hätte mich das 50 Euro gekostet, oder soviel wie ein mittelklassiges Restaurantessen. Finden Sie nicht auch, dass der Preis zu hoch ist für das Kennenlernen eines nur lokal bekannten, also nahezu unbekannten Künstlers? In New York jedenfalls geht sowas billiger ab …