Reiser

Schweizer Briefmarke, erdacht in Corona-Zeiten …

… UND DA MUSS MAN EINEM KÜNSTLER EINIGE FREIHEITEN NACHSEHEN! Denn es kann gut sein, dass sich die Quarantäne auf schöpferische Migräne reimt – und Klaustrophobie auf Phantasie! Natürlich wird diese Briefmarke nie erscheinen, der nimmermüde Zürcher Innenarchitekt und Zeichner Max Reiser hat sie sich ausgedacht und gezeichnet, im postalischen Wert von 100 Rappen (oder meint er etwa Franken?), mit Mickymaus als Henker und dem weisen Spruch „Hass ist tödlich“, weswegen das Lachen der Comicfigur etwas heimtückisch wirkt. Jedenfalls ein echter Hin- gucker, wenn auch mit nebulösem Sinn, aber ein interessan- tes Produkt des kasernierten Lebens auf einer einsamen Finca an der Nordostküste unserer geliebten Insel …

 

 

Das Symbolbild der Seuche?

ICH DENKE, DAS IST ES – und wieder stammt es vom großartigen  Schweizer Künstler Max Reiser, den der Virus in St. Moritz erwischt hat und daran hinderte, die Feiertage und den Jahresrutsch auf seiner Finca in Mallorca zu verbringen. Aber da er zu den denkenden Kreativen gehört (und die Quarantäne hervorragend nutzt), hat er diesen 120 x 100 cm große Bild gemalt und „Ende des Leidens“ getauft. Kein unbedingt fröhliches Werk (da hat einer die Krankheitstage abgezählt, und zwar altersbedingt im Angesicht des Todes  …), aber heiter war das ganze Jahr nicht; und wenn man sich den Titel auf der Zunge zergehen lässt, dann könnte man das Gemälde als Epitaph auf Corona verstehen, und das macht doch Hoffnung …

Ein Neues Corona-Kunstwerk …

… UND WIEDER HAT ES DER GROSSARTIGE SCHWEIZER INNENARCHITEKT MAX REISER GESCHAFFEN: „Liebesmühle, keine Gebetsmühle“. Er pendelt gerade zwischen St. Moritz und Espinagar (an der Ostküste) hin und her und zeichnet sich, wie man sieht, auch bei diesem Werk durch eine unvorstellbar fotografische Detailtreue aus. Das Blatt, das ich hier zeige, ist nur ein Entwurf, stammt frisch aus seinem Atelier, ist eine DIN A4-große Collage und wird im September auf seiner Maler-Finca in Acryl umgesetzt auf 100 x 80 cm. Es wird natürlich ein Unikat sein (Preis verhandelbar)und ich werde versuchen, ihm den Entwurf abzuschwatzen.

 

 

Zur Zeit die besten Mallorca-Bilder …

Max Reiser …
… sein Palma-Gemälde und …
… das Portocolom-Bild

ICH WEISS, DERLEI SUPERLATIVE SIND GEWAGT, aber ich erlaube mir hiermit, eine persönliche Ansicht einfließen zu lassen. Und es gibt ja wohl keinen ernsthaften Kritiker, der bestreitet, dass diese beiden Gemälde des Schweizer Maler Max Reiser ein künstlerischer Glücksfall sind! Exzellent gemalt, großartig in der Form, heiter in der Aussage, kritisch in der Symbolik – und als Pärchen an der Wand zur Zeit das Optimum an Mallorkinum, das man kaufen kann. Das Format der ungerahmten Leinwandbilder: ca. 130 x 80 cm. Der Preis: je um die 3900 Euro (beim Künstler selbst, ohne Galerist oder Makler). Im Mai 2017 sind/waren sie bei „Flor i Art“ auf der Gartenfinca Son Mudo bei Felanitx ausgestellt, Ende Mai entweder verkauft oder wieder auf der Reiser-Finca in den Bergen zwischen Felanitx und Manacor. Das eine Bild zeigt die sinkende Kathedrale von Palma mit der „Titanic“ („For Sale“). das andere den alten Teil von Portocolom, jenseits der Bucht mit den Fischerhäusern („Wolkenlos“), und je länger man diese dreidimensional wirkenden Kunstwerke anstarrt, desto mehr entdeckt man – und wenn man an einem weinseligen Abend sehr intensiv darauf schaut, dann meint man, es bewege sich etwas! Und es ist nicht so, dass dieser auch im Privatleben hintergründige Künstler das nicht beabsichtigt hätte …