Vorsicht vor den wilden Hunden!

Ein scheußlicher Anblick …

ES IST EINES DER VERSCHWEIGE-THEMEN AUF MALLORCA, man möchte die Besucher ja nicht noch mehr verunsichern – in Zeiten von Quallen-Attacken, Sintfluten, Algenpest, Messerstechern, Taschendieben und „Malle-Jens“. Aber in den Hügeln der Tramuntana, aber inzwischen auch immer häufiger weiter unten, wüten, ich muss es so drastisch ausdrücken, Rudel wild(geworden)er Hunde! Die hungrigen Bestien fallen über Schafherden her, greifen sogar die Schäfer an, reißen Ziegen und – wehe!– ihnen kommt ein Haushund in die Quere. Die Zeitung „Ultima Hora“ hat jetzt berichtet, dass ihnen binnen eines Jahres mehr als 1000 Schafe zum Opfer fielen, entweder getötet oder schwer verletzt. Man betrachte sich nur das Bild des Bauern (links), der seine toten Schafe auf dem Pick-up heimfährt. Es handelt sich um Straßenköter, die schlau genug waren, sich zu Rudeln zusammenzuschließen (Respekt!) und in die Gebiete leichter Beute flohen. Wenn jemand sagt, da rege er sich nicht auf, das geschehe ja weit weg, hat er recht; aber ich weiß von einigen Wanderern, die sich plötzlich furchtlosen und wütenden Hunden gegenüber sahen und alle Mühe hatten, nicht angegriffen zu werden …

Vorsicht vor den wilden Hunden!
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